Zum Hauptinhalt Zur Navigation

SIM-Lock vom iPhone per Software geknackt?

Video belegt Aufhebung der SIM-Lock-Sperre in Apples Handy. Ein Video dokumentiert einen Software-Hack für das iPhone, um das Apple-Handy mit beliebigen Mobilfunkbetreibern verwenden zu können. Es ist wohl geplant, den Software-Hack gegen Bezahlung anzubieten. Allerdings droht bereits gerichtlicher Ärger, weil der Anbieter bereits Post von den Anwälten von AT&T erhalten hat.
/ Ingo Pakalski
42 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Ein YouTube-Video(öffnet im neuen Fenster) zeigt, wie ein iPhone vom SIM-Lock befreit wird und mit einer SIM-Karte von Vodafone betrieben wird. Das Video ist sehr unscharf und oft verwackelt. Es soll aber vor allem zeigen, dass der Software-Hack funktioniert, um das iPhone auf einem beliebigen Mobilfunknetz einzusetzen. Der entsprechende Software-Hack stammt von iphoneunlocking.com, einer Tochter von UniquePhones, die sich auf das Freischalten von Mobiltelefonen mit SIM-Lock spezialisiert hat.

Angekündigt wurde der Software-Hack bereits, aber dann bekam iphoneunlocking.com Post von Anwälten von AT&T. Die Anwälte drohten rechtliche Konsequenzen an, falls der Software-Hack veröffentlicht wird. Daher wurde die Veröffentlichung der Software auf unbestimmte Zeit verschoben. Derzeit ist unklar, wann die Software für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird.

Eine Analyse der BusinessWeek(öffnet im neuen Fenster) kommt zu dem Ergebnis, dass derartige Software-Hacks durch das amerikanische Recht abgedeckt sind. Eine Passage im Digital Millennium Copyright Act (DMCA) gestattet Privatleuten, ihre Mobiltelefone von einem SIM-Lock zu befreien. Allerdings bleibt unklar, ob mit solchen Hacks auch Geld verdient werden darf oder ob Geräte ohne SIM-Lock verkauft werden dürfen. Nach wie vor ist das iPhone ausschließlich in den USA zu haben und kann dort nur im AT&T-Netz verwendet werden.

Bereits Ende vergangener Woche hatte der US-Student George Hotz gezeigt , wie sich der SIM-Lock im iPhone mit Hilfe einer Hardware-Korrektur und eines Software-Patches von der AT&T-Kopplung befreien lässt, um das Apple-Handy auch mit SIM-Karten anderer Netzbetreiber zu benutzen. Wie Hotz später berichtete(öffnet im neuen Fenster) , wurde ihm das manipulierte iPhone abgekauft. Im Gegenzug erhielt er von dem Certicell-Gründer Terry Daidone drei iPhones mit jeweils 8 GByte Kapazität sowie einen metallic-blauen Nissan-Sportwagen vom Typ 350Z.


Relevante Themen