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BIND 8 wird eingestellt

Sicherheitsprobleme führten zu Entscheidung

In Anbetracht neu auftauchender Sicherheitslücken im Nameserver BIND 8 stellt der Anbieter ISC die Unterstützung für seine Software ein. Einen letzten Patch gibt es zwar noch, Anwender sollen aber möglichst auf BIND 9 umsteigen - oder ihren DNS-Dienst abschalten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Auslöser ist eine neu aufgetauchte Sicherheitslücke in BIND 8, durch die sich der Cache des Nameservers so manipulieren lässt, dass er nur noch gefälschte IP-Adressen kennt. Damit lassen sich Nutzer auf manipulierte Internetseiten umleiten. Infolgedessen veröffentlichten die BIND-Entwickler einen Patch für BIND 8.4.7, der das Problem im Zufallsgenerator der Software beheben soll.

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Gleichzeitig erklärte der BIND-Anbieter ISC aber, das Produkt nicht weiter zu unterstützen. In BIND 8 seien viele Sicherheitsprobleme vorhanden und die Open-Source-Software habe grundlegende Architekturprobleme, so ISC. In einem Dokument mit dem Titel "Why should I stop running BIND8" erklärt ISC, dass die Software für eine andere Welt geschrieben worden sei als die, in der wir heute leben. BIND 8 unterstütze etwa das DNS-Protokoll nicht vollständig und könne die Hardware moderner Server nicht ausnutzen.

Die am Ende des Textes empfohlene Lösung lautet dann schlicht, den DNS-Dienst zu deaktivieren oder auf BIND 9 zu aktualisieren. Dieser Version will ISC künftig alle Entwicklungsressourcen widmen. Wie die Migration von BIND 8 auf die Version 9 funktioniert, erklärt ISC ebenfalls.



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Raven 29. Aug 2007

Kommt ein wenig auf den Kontext an, meinst du nicht? ^^


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