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Schweden stimmt für Open XML

FFII: Microsoft ließ Partner an Abstimmung teilnehmen. Bei den derzeit laufenden Abstimmungen über Microsofts "Office Open XML" hat Schweden sich für eine Standardisierung durch die ISO ausgesprochen. Der schwedische Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII) behauptet nun, das Ergebnis sei von Microsoft gekauft worden.
/ Julius Stiebert
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Bei der Abstimmung des Standardisiserungsinstitutes SIS seien 23 zusätzliche Firmen aufgetaucht, heißt es in einer Mitteilung(öffnet im neuen Fenster) des FFII. Diese hätten sich vorher nicht in der Arbeitsgruppe beteiligt, letztlich aber maßgeblich das Ergebnis beeinflusst, bei dem laut FFII 25 Stimmen für und 6 gegen Open XML gegeben habe. Vier Mitglieder hätten die Abstimmung verlassen. Die 23 neuen Teilnehmer seien alle Microsoft-Partner und hätten nur einen Mitgliedsbeitrag zahlen zu müssen, um abstimmen zu dürfen.

Damit empfiehlt Schweden der International Organization for Standardization (ISO), Microsofts Dokumentenformat als internationalen Standard anzuerkennen. Die ISO-Mitglieder können noch bis zum 2. September 2007 ihre Empfehlung abgeben, je Land eine Stimme.

Kritiker werfen Microsoft vor allem vor, das Open-XML-Format sei nicht offen und würde vollständig der Kontrolle der Redmonder unterliegen. Die 6.000 Seiten umfassende Spezifikation sei zudem zu umfangreich, um von irgendeinem Mitbewerber für die eigenen Produkte umgesetzt werden zu können.


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