Pano: Virtueller Desktop im Würfel
Der Pano-Client ist ein kleiner Würfel, der keinen Prozessor, keinen Speicher, keine beweglichen Teile und auch keine Software hat. Stattdessen bietet Pano Anschlüsse für Tastatur, Maus, Netzwerk, Monitor (Auflösung bis zu 1.600 x 1.200 Pixel) und USB-Geräte und soll so auf einen Stromverbrauch von 5 Watt kommen.
Sind die Rechte vorhanden, verbindet der Pano Desktop Service das angeschlossene Gerät mit dem Server, so dass die dort vorhandenen Treiber genutzt werden können. Zur erhöhten Sicherheit ist der Netzwerkverkehr zwischen Client und Server mit 128 Bit per AES verschlüsselt. Die Administration erfolgt über eine Weboberfläche, über einen Knopf am Client können Nutzer einen Neustart ihrer virtuellen Maschine auslösen. In größeren Umgebungen, in denen der VMware Server nicht ausreicht, sollen sich die Pano-Komponenten auch auf einem VMware ESX Server installieren lassen; andere Virtualisierungslösungen unterstützt Pano noch nicht und die Lösung funktioniert derzeit nur mit Windows XP und Vista.
Pano soll ab September 2007 verfügbar sein und wird dann als Abonnement mit monatlichen Preisen ab 20,- US-Dollar, aber auch als dauerhafte Lizenz erhältlich sein.
Hinter Pano Logic steht unter anderem Nick Gault, der zuvor schon Chef von XenSource war. Das Unternehmen hat derzeit zwei Risikokapitalgeber.
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