Pano: Virtueller Desktop im Würfel

Ex-XenSource-Chef mit neuem Unternehmen

Ein virtueller Desktop-PC soll die Sicherheit in Unternehmensnetzen erhöhen, verspricht das Start-up Pano Logic. Das angebotene Gerät - "Pano" - ist ein kleiner silberner Würfel, der weder Hauptprozessor noch Arbeitsspeicher oder Festplatte enthält. Nur einige Schnittstellen bietet Pano und wird so mit einem Server verbunden, der virtuelle Windows-Instanzen ausliefert.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der Pano-Client ist ein kleiner Würfel, der keinen Prozessor, keinen Speicher, keine beweglichen Teile und auch keine Software hat. Stattdessen bietet Pano Anschlüsse für Tastatur, Maus, Netzwerk, Monitor (Auflösung bis zu 1.600 x 1.200 Pixel) und USB-Geräte und soll so auf einen Stromverbrauch von 5 Watt kommen.

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Gedacht ist der Würfel als Client für virtuelle Windows-Desktops, die ein Server ausliefert. Die nötige Infrastruktur soll sich mit einem Installer einfach einrichten lassen, wobei VMware Server als Virtualisierungslösung die Grundlage bildet. Hinzu kommt der Pano Management Server, der nach den Geräten sucht, ihnen einen Anmeldedialog präsentiert und den Nutzer mit seiner virtuellen Maschine verbindet. Die Nutzerdaten und -berechtigungen fragt die Pano-Software über Active Directory ab. Die Sicherheitseinstellungen sollen beibehalten werden, so dass ein Nutzer auf ein an den Pano-Client angeschlossenen USB-Stick oder ein USB-Laufwerk nur zugreifen darf, wenn er die entsprechenden Rechte unter Windows besitzt. So wird auch verhindert, dass unbefugt Daten kopiert werden.

Sind die Rechte vorhanden, verbindet der Pano Desktop Service das angeschlossene Gerät mit dem Server, so dass die dort vorhandenen Treiber genutzt werden können. Zur erhöhten Sicherheit ist der Netzwerkverkehr zwischen Client und Server mit 128 Bit per AES verschlüsselt. Die Administration erfolgt über eine Weboberfläche, über einen Knopf am Client können Nutzer einen Neustart ihrer virtuellen Maschine auslösen. In größeren Umgebungen, in denen der VMware Server nicht ausreicht, sollen sich die Pano-Komponenten auch auf einem VMware ESX Server installieren lassen; andere Virtualisierungslösungen unterstützt Pano noch nicht und die Lösung funktioniert derzeit nur mit Windows XP und Vista.

Pano soll ab September 2007 verfügbar sein und wird dann als Abonnement mit monatlichen Preisen ab 20,- US-Dollar, aber auch als dauerhafte Lizenz erhältlich sein.

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Hinter Pano Logic steht unter anderem Nick Gault, der zuvor schon Chef von XenSource war. Das Unternehmen hat derzeit zwei Risikokapitalgeber.

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Peter Eppich 21. Mai 2008

Hallo! Seit März diesen Jahres ist diese Box bei uns im Unternehmen im produktiven...

Zenk Andreas 06. Mai 2008

Es kann ja mal jemand mit mir Kontakt aufnehmen, um die Diskussion ob nun Prozessor im...

Gally 02. Mai 2008

Im Prinzip JA. Aber ich denke in einem Netzwerkspiel werden nur die Bewegungs/Aktions...

eini 28. Aug 2007

Ja und was will er uns damit überhaupt sagen? Die Technik ist genial, soviel steht fest.



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