Gigabyte: Erstes X38-Mainboard mit FSB1600 im September

High-End-Board zum Premium-Preis

Gigabyte hat mit dem "GA-X38-DQ6" eines der ersten Mainboards mit Intels neuem Übertakter-Chipsatz X38 angekündigt. Der taiwanische Hersteller verzichtet dabei auf Slots für DDR3-Speicher, verspricht aber bereits, dass das Board auch mit den noch nicht angekündigten Penryn-Prozessoren bei einem effektiven FSB von 1.600 MHz läuft.

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Wie Intel auf der Games Convention 2007 ankündigte, soll der X38-Chipsatz "in 30 bis 60 Tagen" verfügbar sein. Er ist der letzte Vertreter der 3er-Serie aus Intels aktuellem Chipsatz-Portfolio und vor allem für Hardware-Fans, Spieler und Übertakter gedacht. Von dieser Zielgruppe wird der X38 heiß erwartet, da er der erste offizielle Nachfolger des schon leicht angestaubten 975X ist und zudem - wie alle 3er-Chipsätze - auch mit der neuen 45-Nanometer-Version der Core-Prozessoren namens "Penryn" umgehen kann. Gigabyte beeilt sich mit der Markteinführung offenbar besonders, um diesmal Asus zu schlagen. Die ersten P35-Mainboards mit dem ersten verfügbaren Chipsatz der 3er-Serie lieferte Asus bereits Wochen vor Intels offizieller Markteinführung.

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Gigabyte GA-X38-DQ6
Gigabyte GA-X38-DQ6
Das GA-X38-DQ6 soll laut Gigabyte bereits Mitte September 2007 lieferbar sein und rund 240,- Euro kosten. Dieser Preis liegt ihm Rahmen anderer High-End-Mainboards, und entsprechend ist auch die Ausstattung: Mehrere verbundene Kupfer-Heatpipes kühlen North- und Southbridge sowie die Spannungswandler, auch die gelgefüllten "Solid Caps" sind statt billigerer Elektrolyt-Kondensatoren verbaut. Die Schnittstellenausstattung ist mehr als üppig: Alle sechs SATA-Ports der Southbridge ICH9R stehen zur Verfügung, dazu kommen noch zwei weitere, für diese liefert Gigabyte Slot-Blenden für externe e-SATA-Geräte mit, womit sich dank Port-Multiplexing bis zu vier Geräte anschließen lassen. Auch den von Intel nicht vorgesehenen IDE-Port, beispielsweise für ältere DVD-Brenner, bietet das DQ6 noch, ebenso wie einen Floppy-Anschluss.

Neben dem im Chipsatz verbauten Gigabit-Port für Ethernet-Verbindungen hat Gigabyte einen zweiten solchen Netzwerkanschluss verbaut, diese beiden Ports lassen sich per "Teaming" zusammenschalten, wofür aber ein entsprechender Switch benötigt wird. An der ATX-Blende hat Gigabyte alle "Legacy Ports" bis auf PS/2-Anschlüsse für Maus und Tastatur verbannt, dafür stehen aber gleich acht USB-2.0-Ports, acht analoge Audio-Anschlüsse und optische wie elektrische S/PDIF-Ausgänge für digitalen Ton bereit. Ein 1394-Anschluss (Firewire) ist ebenfalls vorhanden.

Der X38 ist Intels erster Chipsatz, der zwei voll beschaltete PCI-Express-Slots für x16-Grafikkarten bietet, zudem können diese Slots mit PCIe-2.0-Karten bestückt werden. Gigabyte verbaut folglich auch zwei dieser Steckplätze, spart sich aber einen möglichen dritten, wie das beispielsweise AMD mit seinem RD790-Chipsatz plant. Dafür ist noch Platz für zwei x1-Slots und zwei herkömmliche PCI-Steckplätze. Beim Speicher hat sich Gigabyte für vier Slots für DDR2-Module entschieden - das eigentlich mögliche DDR3, das noch kaum Geschwindigkeitsvorteile bietet, lässt sich mit dem DQ6 nicht verwenden. Zukunftssicher soll das Mainboard dennoch sein, denn Gigabyte verspricht, dass damit auch die neuen Versionen der Core-Prozessoren namens Penryn mit 45 Nanometern Strukturbreite laufen sollen. Deren FSB-Takt wird nach unbestätigten Angaben anfangs effektiv 1.333 MHz betragen, Gigabyte wirbt aber bereits mit FSB1600, was Intel jedoch bisher nur für Penryn-Xeons in Aussicht gestellt hat.

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