Abo
  • Services:

vPro 2.0: Intels neue Plattform mit Q35-Chipsatz und TXT

Erstmals Trusted-Computing als Teil einer Business-Plattform verbindlich

Ab dem 27. August 2007 liefert Intel nun die Komponenten für die 2007er-Ausgabe seiner Plattform "vPro" für Business-PCs. Die Kombination aus Virtualisierung und Trusted Computing soll für mehr Sicherheit und kürzere Support-Zyklen sorgen.

Artikel veröffentlicht am ,

Ähnlich wie seine Centrino-Plattformen müssen PCs, die sich mit dem Logo "vPro" schmücken, aus ganz bestimmten Intel-Chips aufgebaut sein. Ist das der Fall, garantiert Intel mit seinem "Stable Image Platform Programm" (SIPP), dass sich einmal eingerichtete Rechner 15 Monate lang mit demselben Festplatten-Image klonen lassen und die Komponenten unverändert zur Verfügung stehen. Das ist bei den sonst viel kürzeren Entwicklungszyklen, beispielweise den BIOS-Versionen, von Consumer-Hardware nicht selbstverständlich.

Inhalt:
  1. vPro 2.0: Intels neue Plattform mit Q35-Chipsatz und TXT
  2. vPro 2.0: Intels neue Plattform mit Q35-Chipsatz und TXT

Struktur der vPro-Plattform
Struktur der vPro-Plattform
Für die vPro-Version 2007, die früher unter dem Codenamen "Weybridge" bekannt war, schreibt Intel als Prozessor einen Core 2 Duo in den Versionen E6550 (2,33 GHz), E6750 (2,66 GHz) und E6850 (3 GHz) vor. Diese drei Modelle stammen aus der neuen Linie der CPUs mit einem effektiven FSB-Takt von 1.333 MHz und sind bereits länger verfügbar. Für vPro qualifiziert sie neben der auch bei anderen Core-2-Prozessoren zu findenden Funktion "VT", wie Intel seine Virtualisierungsfunktionen nennt, vor allem die neue Funktion "TXT" oder "Trusted Execution Technology". Dahinter verbirgt sich das schon seit 2002 durch die Roadmaps geisternde "La Grande", eine Sicherheitstechnik, die ob der ersten Aufregung um Trusted Computing von Intel lange zurückgehalten wurde.

Virtualisierung für mehr Sicherheit
Virtualisierung für mehr Sicherheit
Im Zusammenspiel mit der Virtualisierung soll TXT für mehr Sicherheit sorgen. Neben der Signierung von Anwendungen selbst kann TXT auch dafür sorgen, dass Anwendungen und auch das Betriebssystems des Nutzers nur in genau definierten Zuständen starten. Baut man beispielsweise die Festplatte aus und schiebt dem PC ein Schnüffelprogramm unter, kann TXT das erkennen und startet den Rechner gar nicht erst komplett neu. Da sich über ein Hypervisor-OS, von Intel "Lightweight Virtual Machine Monitor" (LWVMM mit exklusivem Ring-0-Zugriff) genannt, der Administrator in den Rechner einklinken kann, lässt sich das Problem auch aus der Ferne beheben. Der LWVMM hosted dazu zum einen das für den Anwender sichtbare Betriebssystem und zum anderen ein "Service OS", treffend "SOS" abgekürzt.

vPro 2.0: Intels neue Plattform mit Q35-Chipsatz und TXT 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 249,90€ (bei Zahlung mit Masterpass zusätzlich 25€ Rabatt mit Gutschein: SOMMER25) - Bestpreis!
  2. (u. a. Toshiba N300 4 TB für 99€ statt 122,19€ im Vergleich, Samsung C24FG73 für 239€ statt...
  3. 49,97€ (Bestpreis!)

EddieXP 06. Nov 2007

Die Fakten liegen doch längst auf dem Tisch/Monitor.. lies dir einfach meinen anderen...

EddieXP 27. Aug 2007

Nochmals zu erinnerung, um was es hier geht...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /