vPro 2.0: Intels neue Plattform mit Q35-Chipsatz und TXT

Was in diesem SOS laufen kann, sind die früher auch als "Embedded IT" bezeichneten kleinen Anwendungen, beispielsweise ein Paketfilter für die Netzwerkkarte. Daher ist auch der Gigabit-Ethernet-Baustein 82566DM für vPro vorgeschrieben, dessen Zugriffe sich mit vPro virtualisieren lassen. Im Zusammenspiel mit Intels "Active Management" (AMT) kann der Administrator einen heruntergefahrenen PC starten, Änderungen an den SOS-Anwendungen oder am User-Betriebssystem vornehmen und den Rechner anschließend wieder schlafen legen. Die Authentifizierung des Administrators wie auch der einzelnen Anwendungen erfolgt dabei über ein Trusted-Platform-Modul (TMP 1.2) im vPro-Rechner. Dies bietet Intel aber nicht selbst an, sondern verweist auf Dritthersteller wie beispielsweise Infineon.

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Northbridge Q35
Northbridge Q35
Letzte Komponente von vPro ist der Chipsatz Q35, der aus der 3er-Serie stammt und sämtliche Funktionen wie die Virtualisierung, AMT und den schnelleren FSB unterstützt. Er arbeitet mit einer "ICH9-DO" genannten Southbridge zusammen, das "DO" steht dabei für "Digital Office". Funktional unterscheidet sich der Baustein aber außer der vPro-Zertifizierung nicht vom bisherigen ICH9.

TXT als sicherer Passwort-Wächter
TXT als sicherer Passwort-Wächter
Was das Zusammenspiel aus der Erkennungsbedrohung und der Fernwartung im IT-Alltag bringen kann, hat Intel auf Basis der letzten vPro-Plattform unter anderem beim IT-Outsourcer GiJima AST in Südafrika untersuchen lassen. Das Unternehmen betreut rund eine halbe Million PCs in Unternehmen und konnte durch vPro die Vor-Ort-Besuche am PC des Benutzers um 27 Prozent reduzieren. Auch Siemens freut sich laut Intels Angaben in seiner internen IT über vPro, vor allem die geplanten Updates über Nacht bei ausgeschaltetem PC sollen dem Unternehmen jährlich 264.000,- US-Dollar eingespart haben.

Nur wo das drin ist, darf vPro draufstehen
Nur wo das drin ist, darf vPro draufstehen
Wie üblich konzentriert sich Intel mit vPro ganz auf die Hardware: Weder den LWVMM noch das SOS oder die Anwendungen dafür will man selbst herstellen. Wie sich jüngst Symantec beklagte, ist die kostengünstige Entwicklung von virtualisierten Sicherheitslösungen aber auf Grund von Lizenzfragen nicht eben einfach. Intel verweist dabei auch auf die PC-Hersteller, nicht mehr unbedingt die Anbieter von Sicherheitssoftware. Welche Funktionen ein vPro-Rechner also im Einzelnen beherrscht, hängt immer vom jeweiligen Lieferanten ab. Auch auf Quad-Cores für die vPro-Plattform muss man noch etwas warten: Intel will sie erst im vierten Quartal 2007 auf Basis des 45-Nanometer-Designs Penryn vorstellen.

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