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Microsoft arbeitet an Head-Up-Displays für Autos

Navigationspfeile und Plüschwürfel. In den USA hat Microsoft die Projektion eines digitalen Bildinhaltes vor oder auf die Windschutzscheibe eines Autos zum Patent angemeldet. Die Inhalte sollen nicht nur, wie bisher üblich, dem Fahrer helfen, sondern können auch rein dekorativer Art sein – und sollen zudem auf die Umwelt reagieren.
/ Nico Ernst
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Head-Up-Displays (HUD) für Autos gibt es schon länger, BMW etwa verkauft sie mit einigen Modellen seit dem Sommer 2003. Das dort "Fahrerinformationssystem" genannte Konzept wird durch die Vielzahl der Anzeigen im Cockpit immer interessanter – hervorstechende Funktion des BMW-Systems sind die Pfeile des Navigationssystems, für das man den Blick nicht mehr von der Straße abwenden muss.

Auch wenn die Idee des HUD an sich nicht neu ist, hat Microsoft nun ein solches System zum Patent angemeldet. Das "Adaptive HUD für Autos", so die Beschreibung der Erfindung, soll nicht nur Daten präsentieren, sondern auch den Zustand des Wagens auf intuitive Weise widerspiegeln. Als Beispiel hat sich Microsoft dafür die in den USA bisweilen zu findenden Plüschwürfel am Rückspiegel ausgedacht. Die auch "Fuzzy Dice" genannte Zierade kann sich über das HUD dem Fahrzeug entsprechend realitätsnah bewegen.

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Was nach Spielerei klingt, dient jedoch nur als Demonstration, wie die Bewegung des Wagens für den Fahrer auch eine andere Form von visuellem Feedback geben soll. Microsoft macht in dem Patentantrag(öffnet im neuen Fenster) durchaus auch als Problem aus, dass eine Vielzahl von Informationen auf einem HUD zum Sicherheitsproblem werden könnte. Daher soll das HUD sich selbst anpassen, um nur gerade die wichtigsten Daten darzustellen. Einen Vorschlag zur Form der grafischen Aufarbeitung von etwa Geschwindigkeit, Drehzahl und Navigation außer den bisherigen Formen macht Microsoft in seinem Antrag noch nicht.


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