Akku-Rückruf: Nokia nimmt Zulieferer in die Pflicht

Matsushita Battery übernimmt Kosten für Logistik, Call-Center und neue Akkus

Kürzlich teilte Nokia mit, dass zwischen Dezember 2005 und November 2006 gefertigte Akkus des Typs BL-5C defekt sein können und bot daher den kostenlosen Austausch an. Nun hat sich der Handyhersteller mit dem Zulieferer der betroffenen Nokia-Akkus, Matsushita aus Japan, darauf geeinigt, dass dieser sämtliche Kosten für die Ersatzlieferungen trägt.

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"Nokia und Matsushita blicken auf eine langjährige Geschäftsbeziehung zurück und arbeiten in dieser Rückrufaktion sehr eng zusammen", sagte Masatsugu Kondo, Chef bei Matsushita Battery. "Matsushita Battery hat zugestimmt, die direkten Kosten, die mit dem Produktaustausch verbunden sind, zu tragen, inklusive Beratung, Logistik, Unterhaltung des Call-Centers und der Kosten für die Akkus selbst." Dies klingt nach einem klaren Schuldeingeständnis, die Frage ist jedoch: Wo haben die Kontrollen versagt?

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Wer überprüfen möchte, ob sein Akku zu der fehlerhaften Produktion gehört, findet auf der Vorderseite des Akkus die Bezeichnung Nokia und BL-5C. Auf der Rückseite ist im oberen Teil das Nokia-Markenzeichen zu sehen. Die Akku-Identifikationsnummer, bestehend aus 26 Zeichen, steht im unteren Teil auf der Rückseite - diese Identifikationsnummer muss der Verbraucher vergleichen mit einer Liste von Identifikationsnummern, die die Warnung betrifft. Ist der Akku betroffen, will Nokia die Energiezentrale kostenlos austauschen.

Detaillierte Infos finden die Verbraucher auf einer eigens eingerichteten Internetseite oder unter der eigens eingerichteten kostenlosen Hotline 0800/6644939.

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