Spieletest: Metroid Prime Pinball - Kopfgeldjäger-Flipper
Ist ein Flipper im Adventure-Modus freigeschaltet, darf auch in Einzelmissionen auf Highscore-Jagd gegangen werden; auch flippertypische Aktionen wie etwa das Rütteln am Tisch sind – in diesem Fall durch Berühren des Touchscreens – möglich. Apropos Rütteln: Dem Spiel liegt ein Rumble Pack bei, das die Form eines GBA-Modus hat und einfach in den unteren Schacht des Nintendo DS geschoben wird – so leeren sich die Akkus zwar schneller, dafür sorgen bestimmte Aktionen im Spiel dann aber auch für (zumindest leicht) spürbare Erschütterungen.
Ein 8-Spieler-Multiplayer-Modus wird ebenfalls geboten, nichtsdestotrotz hapert es bei Metroid Prime Pinball ein wenig an der Langzeit-Motivation: Der Spielumfang ist eher gering, die Flipper-Tische nicht sonderlich spannend, um dauerhaft auf Higscore-Jagd zu gehen, und die Action-Passagen auch eher leichte Kost denn spannendes Entertainment.
Metroid Prime Pinball ist exklusiv für Nintendo DS im Handel erhältlich und kostet etwa 40,- Euro.
Fazit:
Nintendo ist es sicherlich gelungen, Metroid Prime Pinball nicht wie eine ideenlose Geldmacherei wirken zu lassen – die Flippertische sind hübsch gestaltet, viele Minispiele und Action-Aufgaben sorgen für Abwechslung. Dauerhaft unterhaltsam ist der Titel allerdings trotzdem nicht: Weder die Atmosphäre noch die Spieltiefe eines Metroid Prime oder auch eines guten Flippers wird hier erreicht – mehr als ein netter Zeitvertreib ist das Ganze unterm Strich nicht.
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