Spieletest: Metroid Prime Pinball - Kopfgeldjäger-Flipper

Flipper-Spiel für das Nintendo DS

Sonderlich kreativ ist die Idee, berühmte Videospielhelden auf den Flipper-Tisch zu verlegen, nicht gerade - auf den ersten Blick wirkt daher auch Metroid Prime Pinball wie der Wunsch, mit möglichst wenig Aufwand Geld zu verdienen. Glücklicherweise hat das Spiel dann letztendlich aber doch etwas mehr zu bieten als liebloses Kugelstoßen.

Artikel veröffentlicht am ,

Metroid Prime Pinball (Nintendo DS)
Metroid Prime Pinball (Nintendo DS)
Auf insgesamt sechs Flippertischen wie dem Eisplaneten, die thematisch allesamt den Metroid-Spielen angelehnt sind, muss Heldin Samus Aran mit den Flipper-Pads über Rampen und gegen Bumper geschleudert werden; da sich die Kopfgeldjägerin schon in bisherigen Spielen per Knopfdruck in einen kleinen Morphball verwandeln konnte, wirkt es zumindest auch nicht aufgesetzt, wenn die Dame nun über ruckelfrei scrollende Szenerien gejagt wird.

Stellenmarkt
  1. Betriebswirtin / (Wirtschafts-)Informatikerin / Wirtschaftsingenieurin als SAP-Architektin ... (m/w/d)
    Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
  2. Projektleiter / -koordinator (m/w/d) Bereich Organisation
    EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Karlsruhe
Detailsuche

Metroid Prime Pinball
Metroid Prime Pinball
Metroid Prime Pinball setzt allerdings nicht nur aufs Flippern, sondern lässt den Spieler zwischendurch immer auch Action-Adventure-artige Passagen durchleben; in denen geht es dann darum, Artefakte einzusammeln oder Zwischen- und Endgegner durch gezielte Aktionen auszuschalten. Hinzu kommen kleinere Minispiele, in denen dann beispielsweise mehrere Rampen getroffen werden müssen.

Ist ein Flipper im Adventure-Modus freigeschaltet, darf auch in Einzelmissionen auf Highscore-Jagd gegangen werden; auch flippertypische Aktionen wie etwa das Rütteln am Tisch sind - in diesem Fall durch Berühren des Touchscreens - möglich. Apropos Rütteln: Dem Spiel liegt ein Rumble Pack bei, das die Form eines GBA-Modus hat und einfach in den unteren Schacht des Nintendo DS geschoben wird - so leeren sich die Akkus zwar schneller, dafür sorgen bestimmte Aktionen im Spiel dann aber auch für (zumindest leicht) spürbare Erschütterungen.

Ein 8-Spieler-Multiplayer-Modus wird ebenfalls geboten, nichtsdestotrotz hapert es bei Metroid Prime Pinball ein wenig an der Langzeit-Motivation: Der Spielumfang ist eher gering, die Flipper-Tische nicht sonderlich spannend, um dauerhaft auf Higscore-Jagd zu gehen, und die Action-Passagen auch eher leichte Kost denn spannendes Entertainment.

Metroid Prime Pinball ist exklusiv für Nintendo DS im Handel erhältlich und kostet etwa 40,- Euro.

Fazit:
Nintendo ist es sicherlich gelungen, Metroid Prime Pinball nicht wie eine ideenlose Geldmacherei wirken zu lassen - die Flippertische sind hübsch gestaltet, viele Minispiele und Action-Aufgaben sorgen für Abwechslung. Dauerhaft unterhaltsam ist der Titel allerdings trotzdem nicht: Weder die Atmosphäre noch die Spieltiefe eines Metroid Prime oder auch eines guten Flippers wird hier erreicht - mehr als ein netter Zeitvertreib ist das Ganze unterm Strich nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kooperation
Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt

Während der ADAC seine Kunden bereits informiert hat, schweigt Amazon Deutschland noch zum Ende der Kooperation mit der Landesbank Berlin.

Kooperation: Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt
Artikel
  1. Linux: Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme
    Linux
    Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme

    Ein häufig vorkommender Fehler in C-Code hat einen Google-Entwickler motiviert, über Gegenmaßnahmen nachzudenken.

  2. Social-Media-Plattform: Paypal will Pinterest kaufen
    Social-Media-Plattform
    Paypal will Pinterest kaufen

    Der Zahlungsabwickler Paypal soll bereit sein, 45 Milliarden US-Dollar für den Betreiber digitaler Pinnwände zu bezahlen.

  3. Pixel 6 (Pro): Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung
    Pixel 6 (Pro)
    Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung

    Viel Samsung, wenig Google: Der Chip kombiniert extreme Computational Photography mit einem kuriosen Design zugunsten der Akkulaufzeit.
    Eine Analyse von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /