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Firefox-Entwickler wollen Gopher-Unterstützung entfernen

Protokoll könnte als Plug-In weiter unterstützt werden. In der kommenden Version 3.0 soll der Webbrowser Firefox das Gopher-Protokoll nicht mehr unterstützen. Die Entwickler wollen es entfernen, da sie es als mögliches Angriffsziel sehen. Doch nicht bei jedem Anwender stößt dieser Plan auf Gegenliebe.
/ Julius Stiebert
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Das Gopher-Protokoll(öffnet im neuen Fenster) wird für den gleichnamigen Dienst(öffnet im neuen Fenster) verwendet, der 1991 entwickelt wurde. Gopher-Seiten sind Textseiten, die keine Formatierungen und keine Grafiken enthalten, so wie es heute bei dem auf dem Hypertext-Transfer-Protokoll aufsetzenden World Wide Web üblich ist. Firefox und Seamonkey unterstützen Gopher noch, aktuelle Internet-Explorer-Versionen etwa kennen das Protokoll nicht mehr.

Doch auch im Firefox könnte es mit der Gopher-Unterstützung bald zu Ende sein, denn die Entwickler sehen diese als mögliche Angriffsfläche und wollen sie daher aus der kommenden Version 3.0 entfernen(öffnet im neuen Fenster) . Einige Nutzer wollen dies jedoch nicht hinnehmen und beschwerten sich bei den Entwicklern. Vor allem seien die Mozilla-Browser heute die einzigen Gopher-Clients, die es für mehrere Plattformen gebe.

An ihrem Plan wollen die Firefox-Programmierer offensichtlich trotzdem festhalten. Eine Idee ist jedoch, den um die 25 KByte großen C++-Code für Gopher auf JavaScript zu portieren. Dies soll das Sicherheitsrisiko eindämmen, da der JavaScript-Code mit weniger Rechten ausgeführt würde. Ein anderer Vorschlag ist: Nutzer sollten die Unterstützung per Plug-In nachrüsten.


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