Abo
  • Services:

EU will mobile Satellitendienste fördern

Europaweite Datenkommunikation hoher Geschwindigkeit

Durch eine Vereinheitlichung des europäischen Marktes für mobile Satellitendienste will die Europäische Kommission innovative Dienste wie Mobilfernsehen, Breitbanddatenverkehr und Notfallkommunikation fördern.

Artikel veröffentlicht am ,

Dazu hat die Kommission einen Vorschlag zur Auswahl von Systemen für mobile Datendienste auf europäischer Ebene vorgelegt. Falls das Europäische Parlament und der Rat der EU-Telekommunikationsminister dem Vorschlag zustimmen, soll dieses neue Auswahlverfahren die reibungslose Entwicklung innovativer mobiler Satellitendienste in ganz Europa ab 2009 ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. TUI Business Services GmbH, Hannover
  2. AKDB, München, Bayreuth, Augsburg, Regensburg

Das Potenzial europaweiter mobiler Satellitendienste sei enorm, meint Viviane Reding, EU-Kommissarin für Telekommunikation: "Man denke nur an Mobilfernsehen und Breitbandverbindungen für alle, Katastrophenschutz und Hilfseinsätze".

Nach den geltenden EU-Vorschriften für die Telekommunikation ist die Auswahl der Betreiber von Satellitendiensten im Wesentlichen eine Angelegenheit der einzelnen Staaten, was zu unterschiedlichen Ansätzen bei der Auswahl und Lizenzerteilung führt. Darin sieht die Kommission das Risiko, dass das Wachstum europaweiter mobiler Satellitensysteme behindert wird. Wird der Vorschlag der Kommission auch vom Parlament und Rat akzeptiert, soll ein einziger europäischer Markt die 27 Einzelmärkte für mobile Satellitendienste ablösen.

Die Satellitenkommunikation mache nicht an den Grenzen Halt und es ließen sich erhebliche Größeneinsparungen erzielen, wenn einzelstaatliche Lizenzen in ganz Europa auf vergleichbare Weise erteilt würden, argumentieren Kommission und Industrie. Dazu soll die Koordinierung auf EU-Ebene angesiedelt werden, was zugleich zu einer effizienteren Nutzung des Frequenzspektrums führen und das Risiko unerwünschter Interferenzen verringern soll.

Der heute vorgelegte Vorschlag bildet die Grundlage für ein einziges vergleichendes Auswahlverfahren, das von der Kommission in Zusammenarbeit mit den Mitgliedsstaaten organisiert wird. Sobald der heute von der Kommission vorgeschlagene Beschluss zur Einrichtung des neuen Verfahrens gefasst ist, wird die Kommission eine offene Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen veröffentlichen. Die Qualität der von den Bewerbern vorgeschlagenen Systeme wird in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht bewertet. Weitere Bewertungskriterien sind unter anderem der abgedeckte geografische Raum, Vorteile für Verbraucher und Wettbewerb, die Erfüllung politischer Ziele und die Effizienz bei der Nutzung des Frequenzspektrums. Ausgewählten Betreibern wird anschließend auf der Grundlage des Verfahrens im neuen EU-Beschluss eine Lizenz auf einzelstaatlicher Ebene erteilt.

So soll die Unsicherheit für Betreiber verringert und die Einrichtung EU-weiter Dienste beschleunigt werden. Dennoch ist auch das neue Verfahren nach wie vor sehr langwierig und umständlich. Die Kommission will daher in ihrer im Herbst anstehenden Überprüfung der EU-Telekommunikationsvorschriften weitere Verbesserungen in Erwägung ziehen (siehe IP/06/874). Dazu gehören Vorkehrungen zur Einrichtung eines allgemeinen Verfahrens für künftige europaweite Angelegenheiten ähnlicher Art.

Um die für mobile Satellitendienste reservierten 2-GHz-Frequenzbänder so bald wie möglich nutzbar zu machen und den möglichen Bewerbern faire Chancen zu bieten, soll das EU-Auswahlverfahren Anfang 2009 abgeschlossen werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate kaufen
  2. bei dell.com
  3. ab 349€
  4. bei Alternate.de

Trollmaster 22. Aug 2007

dass die das fördern wollen! Schließlich kann man die Bürger der EU dann noch besser...

Der Schorsch 22. Aug 2007

Braucht man nicht bei 2 GHz ne enorm hohe Sendeleistung?? Und wie soll das überhaupt mit...


Folgen Sie uns
       


Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht

Wasserstoff statt Diesel: Der Nahverkehrszug der Zukunft soll sauber fahren. Der französische Konzern Alstom hat einen Zug mit einem Brennstoffzellenantrieb entwickelt, der ohne Oberleitung elektrisch fährt. Wir sind eingestiegen.

Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Leserumfrage: Wie sollen wir Golem.de erweitern?
    Leserumfrage
    Wie sollen wir Golem.de erweitern?

    In unserer ersten Umfrage haben wir erfahren, dass Sie grundlegend mit uns zufrieden sind. Nun möchten wir wissen: Was können wir noch besser machen? Und welche Zusatzangebote wünschen Sie sich?

    1. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
    2. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?
    3. Jahresrückblick 2017 Das Jahr der 20 Jahre

      •  /