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Neues GUI für Open-Source-Handy Neo1973

Gestaltungsrichtlinien entwickelt. Das Linux-Smartphone Neo1973 bekommt eine neue Bedienoberfläche verpasst. Die vielen Beschwerden über die schlecht gestaltete und langsame Oberfläche nahmen die Entwickler von OpenedHand zum Anlass, Gestaltungsrichtlinien und ein neues GUI zu entwickeln. Erste Anwendungen wurden schon auf das künftige Framework portiert.
/ Julius Stiebert
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Die Beschwerden über die OpenMoko-Oberfläche des Neo1973 seien unter den zehn häufigsten Klagen gewesen, schreibt das Entwickler-Team(öffnet im neuen Fenster) in einer E-Mail. Vor allem sei das GUI langsam und nicht auf den Bildschirm des Neo-Handys ausgelegt, erklärt Thomas Wood(öffnet im neuen Fenster) von der Firma OpenedHand. Dies hätte etwa dazu geführt, dass die Bedienung mit dem Finger unmöglich und ein Stift benötigt wurde - das Telefon verfügt aber über keine Stifthalterung.

Aufbauend auf GTK+ - auf das auch die OpenedHand-Oberfläche Sato setzt - erstellte OpenedHand nun eine neue Bedienoberfläche. Diese verwendet keine eigenen Widgets, was zu höherer Geschwindigkeit auf der einen und niedrigerem Pflegeaufwand für die Entwickler auf der anderen Seite führen soll.

Bei der Gestaltung wurde die Auflösung des verwendeten Bildschirms bedacht und das verwendete Theme ebenfalls auf Geschwindigkeit optimiert. Die Anwendungen selbst wurden in Seiten aufgeteilt, zwischen denen sich über Karteireiter umschalten lässt. Zusätzlich wurde eine neue Anwendung geschrieben, die sich über einen Hardware-Knopf des Telefons starten lässt und eine Übersicht über entgangene Anrufe und Ähnliches bietet.

Bisher wurden erst fünf Programme auf die neue Oberfläche portiert, darunter das Adressbuch. Eine Entwicklerversion steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit, für Programmierer gibt es zudem neue Gestaltungsrichtlinien(öffnet im neuen Fenster) für ihre Programme.


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