Canons neue Drucker und Kopierer: In zwei Sekunden startklar
Verbesserte Bildkorrekturfunktionen. Canon hat bei seinen neuen Modellen aus der Pixma-Serie an der Geschwindigkeit gedreht: So sollen die Multifunktionsdrucker Pixma MP210 und MP220 binnen zwei bis vier Sekunden nach Einschalten des Geräts loskopieren können, die Kopiergeschwindigkeit soll bei 22 Schwarz-Weiß- bzw. 17 Farbseiten pro Minute liegen.
10 x 15 Zentimeter große Randlos-Fotoprints kommen nach etwa 46 Sekunden aus dem Schacht. Der Drucker iP4500 soll um 58 Prozent schneller arbeiten: Ein 10 x 15 Zentimeter großes Foto braucht laut Canon rund 21 Sekunden, beim zweiten Drucker-Neuling, dem iP3500, muss sich der Nutzer rund 47 Sekunden lang gedulden. Außerdem sind die Neuen mit hilfreicher Bildoptimierungssoftware ausgestattet.
Canon hat bei den Modellen iP4500 und iP3500, die die Vorgänger iP4300 und iP3300 ablösen, eine Bildkorrekturfunktion integriert, die unter anderem Hauttöne sowie Kontrast und Farbsättigung automatisch optimiert. Mit Hilfe der Gesichtserkennung und Szenenanalyse bewertet das System die Bilder und optimiert daraufhin die Einstellungen für Kontrast, Farbton und Sättigung. Die automatische Bildkorrektur soll dabei effektiv bei unzureichend belichteten Gesichtern und unterbelichteten Aufnahmen sein – durch automatisches Aufhellen der Gesichtspartien bzw. des gesamten Bildes sollen natürlich wirkende Aufnahmen entstehen. Daneben leistet die Foto-Software Hilfestellung bei der Papiertyp-Einstellung und der Skalierung.
Auch bei den Multifunktionsgeräten ist die neue Funktion Auto Image Fix hinzugekommen. Vor Druckbeginn erkennt das Gerät etwaige Bildfehler wie Farbschleier und Über- oder Unterbelichtung und korrigiert entsprechend. Die automatische Bildkorrektur ist Bestandteil der mitgelieferten Softwareanwendungen MP Navigator EX und Easy-PhotoPrint EX. Sie ist außerdem beim Pixma MP220 beim Fotodirektdruck von kompatiblen Speicherkarten automatisch aktiviert. Der Pixma MP220 bietet zudem die Möglichkeit zum Ausdruck eines Foto-Indexblattes mit allen auf der Speicherkarte enthaltenen Bildern im Miniaturformat. Für den Ausdruck müssen nur noch die zu druckenden Bilder markiert und das Foto-Indexblattblatt eingescannt werden, um die markierten Bilder dann im Fotoformat zu drucken.
Eine weitere Neuheit beinhaltet die Funktion "Rahmen löschen". Hier wird nur der tatsächliche Vorlageninhalt kopiert, auch wenn dieser kleiner ist als beispielsweise DIN A4. Praktisch ist dies auch, wenn Buchvorlagen gescannt werden, der Deckel nicht vollständig plan auf dem Vorlagenglas aufliegen kann und somit Umgebungslicht die Kopie "schwärzt". Nachträgliches manuelles Beseitigen eines schwarz belichteten "Rahmens" in einem Bildbearbeitungsprogramm soll damit überflüssig werden.
Die Druckauflösung ist im Vergleich zu den jeweiligen Vorgängermodellen der vier Neulinge gleich geblieben: Für den iP4500 gelten 9.600 x 2.400 dpi und bis zu einem Picoliter feine Tröpfchen, beim iP3500 mit bis zu zwei Picolitern liegt die Druckauflösung bei 4.800 x 1.200 dpi. Die beiden Multifunktionsgeräte Pixma MP210 und MP220 verfügen über Mikrodüsen mit bis zu zwei Picolitern. Die maximale Auflösung liegt dabei bei 4.800 x 1.200 dpi für Fotoprints. Im Scannermodus bringt es der Pixma MP210 auf 600 x 1.200 dpi Scanauflösung; der Pixma MP220 schafft 1.200 x 2.400 dpi.
Alle Drucker arbeiten mit einzeln austauschbaren Farbtanks. Cyan, Magenta und Gelb sind farbstoffbasierte Tinten für den Fotodruck; die separate schwarze Pigmenttinte sorgt für scharfe Resultate beim Textdruck. Der Pixma iP4500 nutzt das 5-Tinten-System ContrastPLUS mit zusätzlicher farbstoffbasierter Schwarztinte für erhöhten Kontrast bei Fotoprints.
Über zwei Papierzuführungen können die Drucker parallel mit Fotopapier und Normalpapier bevorratet werden – ständiges Papierwechseln bei verschiedenen Druckjobs ist damit nicht mehr erforderlich. Der Pixma iP4500 bietet zusätzlichen Komfort durch die Duplexeinheit für beidseitigen Druck, zudem lassen sich DVDs und CDs bedrucken. Der Pixma iP4500 ist zusätzlich mit der CD-LabelPrint-Software ausgestattet. Sie bietet verschiedene Optionen wie das Bedrucken mit Lieblingsfotos, das Hinzufügen von Text und Grafiken oder das Anhängen von Miniaturbildern für die übersichtliche Archivierung.
Alle vier Systeme sind PictBridge-kompatibel, so dass Fotos per Kabelverbindung direkt ausgedruckt werden können, ohne dass ein PC nötig wäre. Zusätzlich verfügt der Pixma MP220 über einen Speicherkartenslot für die meisten gängigen Speicherkarten. Auch dabei kann ohne PC-Einsatz gedruckt werden. Mit dem MP220 wird die Karte angesteuert und die zu druckenden Dateien können ausgewählt werden.
Der Pixma iP4500 und der MP220 sollen ab September 2007 für jeweils 99,- Euro zu haben sein, der Pixma iP3500 und der MP210 liegen bei 79,- Euro und sind ebenfalls ab September 2007 verfügbar.