PowerShot G9: RAW-Bilder aus einer Canon-Kompaktkamera
12,1 Megapixel und 6fach-Zoom. Canon hat mit der PowerShot G9 die Nachfolgerin der G7 vorgestellt. Die Kompaktkamera ist mit einem 1/1,7 Zoll großen CCD-Sensor ausgerüstet, der es auf eine Auflösung von 12,1 Megapixeln bringt. Die Kamera bringt ein 6faches Zoom mit optischem Bildstabilisator mit.
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Auf der Rückseite sitzt ein LCD mit 3 Zoll großer Bilddiagonale. Außerdem besitzt die neue PowerShot G9 auch einen optischen Realbild-Zoomsucher. Als Bildprozessor setzt Canon hier seinen neuen DIGIC III ein. Wer sich bislang ärgerte, dass Canons Kompakte nur JPEGs auswarfen, die sich auf Grund der stets verlustbehafteten Komprimierung(öffnet im neuen Fenster) nur schlecht für die Nachbearbeitung lohnen, darf sich jetzt freuen. Die G9 ist Canons erste Kompaktkamera, die auch einen RAW-Aufzeichnungsmodus bietet, der parallel zur JPEG-Aufzeichnung arbeitet.
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Das Objektiv deckt einen Brennweitenbereich von 35 bis 210 mm (äquivalent zum Kleinbild) bei F2,8 bis 4,8 ab und besteht aus neun Linsen in sieben Gruppen inklusive einer beidseitig asphärischen Linse. Der "echte" Weitwinkelbereich wird auch von Canons Neuer damit nicht erreicht. In diesen kann man nur mit dem optionalen Weitwinkelkonverter (0,75fach) vorstoßen. Außerdem ist ein 2x-Telekonverter erhältlich.
Die Optik ist mit einem mechanischen Bildstabilisator ausgerüstet. Außerdem gibt es eine ISO-Push-Funktion, die bei drohenden Unschärfen sich schnell bewegender Objekte die Lichtempfindlichkeit heraufsetzt, um kurze Verschlusszeiten zu realisieren und so Bewegungen "einzufrieren".
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Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 80, 100, 200, 400, 800 bis 1.600. Die Verschlusszeiten rangieren von 15 bis 1/2.500 Sekunden. Die Kamera erlaubt, mit einem Wahlrad die Lichtempfindlichkeit zu verstellen. So spart man den Weg über die Bildschirm-Menüs. Der Autofokus kann auch auf Gesichter automatisch scharf stellen. Die Funktion kann mit der Belichtungsmessung zusammengeschaltet werden, um korrekt belichtete Porträts zu erstellen. Außerdem bietet die Belichtungsmessung eine Mehrfeld-, Integral- und Spotmessung.
Die PowerShot G9 kann bis zu 35 Gesichter in einem Motiv erkennen. Diese lassen sich auch manuell auswählen, um beispielsweise darauf scharf zu stellen. Die einschaltbare Nachführung sorgt dafür, dass ein ausgewähltes Gesicht auch bei Bewegung weiterhin erkannt wird, so Canon. Intern können auch rote Augen weggerechnet werden, ohne dass dafür der Rechner angeworfen werden muss.
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Außerdem gibt es ein Wählrad zur Kamerabedienung und eine selbst belegbare Taste. Die Kamera verfügt über eine Programm-, Blenden- und Zeitautomatik und kann zudem rein manuell eingestellt werden. Dazu kommen 25 Aufnahmemodi für unterschiedliche Gelegenheiten und zwei Custom-Modi, die individuell mit eigenen Parameter-Sets belegbar sind. Auch das manuelle Scharfstellen ist möglich.
Intern ist ein 3-Stufen-Graufilter eingebaut. Eine Fokus-Fotoreihe sorgt dafür, dass beispielsweise bei Makroaufnahmen mehrere Schärfetiefen ausgelotet werden. Eine Belichtungsreihenautomatik sowie eine Live-Histogramm-Anzeige ergänzen den Funktionsumfang der G9.
Neben Fotos nimmt die Kamera auch Filme auf. Die Maximalauflösung liegt bei 1.024 x 768 Pixeln, allerdings nur mit 15 Bildern pro Sekunde. Der VGA-Modus arbeitet wie gewohnt mit 30 Bildern pro Sekunde.
Die PowerShot G9 ist ausgestattet mit einem Zubehörschuh für die Verwendung von Blitzgeräten und unterstützt die drahtlose Blitzsteuerung mit dem Canon Speedlite Transmitter ST-E2. Neben den Blitzen gibt es als Zubehör auch die eingangs erwähnten Konverter sowie ein Unterwassergehäuse.
Die Kamera speichert das Bildmaterial auf SD- und SDHC-Karten, aber auch Speicherkarten des Typs MMC, MMCplus und HC MMCplus. Im Lieferumfang ist ein umfangreiches Softwarepaket mit ZoomBrowser EX/ImageBrowser und PhotoStitch enthalten. Mit der im ZoomBrowser integrierten RemoteCapture-Software kann die Kamera auch vom PC/Mac ferngesteuert werden.
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Zum Bildlöschen hat sich Canon eine Funktion ausgedacht, die die Bilder auch wirklich durch Überschreiben zuverlässig vernichtet. Mit entsprechender Software können Daten nicht selten zum Teil oder auch vollständig wiederhergestellt werden. Das kann bei der Weitergabe der Speicherkarten an Dritte schnell peinlich werden. Natürlich gibt es weiterhin auch die unsichere Löschmethode, die im Zweifelsfall auch die Rekonstruktion erlaubt, wenn etwas versehentlich gelöscht wurde.
Canons PowerShot G9 misst 106,4 x 71,9 x 42,5 mm und wiegt leer ca. 320 Gramm. Die Kamera soll schon ab September 2007 für ca. 540,- Euro erscheinen.