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3D-Monitor für Spiele zur Games Convention

Kooperation von NEC und Spatial View für dreidimensionale Spiele. Am Rande der Games Convention in Leipzig zeigt NEC erstmals ein 19-Zoll-TFT aus eigenem Haus, das selbstständig Computerspiele in eine dreidimensionale Ansicht bringen soll. Bisherige Behelfe wie Shutter-Brillen sind nicht notwendig, vielmehr kommt eine Lösung aus der professionellen 3D-Visualisierung zum Einsatz.
/ Nico Ernst
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NEC hat sich dazu mit dem deutsch-kanadischen Unternehmen Spatial View(öffnet im neuen Fenster) zusammengetan, das seine Kombination aus Hard- und Software bereits auf der CeBIT 2007 demonstrierte. Da der 3D-Eindruck unter anderem von einer Windows-Software erzeugt wird, waren Plug-Ins für Programme wie Cinema 4D oder Maya notwendig. Die beiden von der Software erzeugten Stereo-Bilder wurden durch einen Filter auf der Bildschirmoberfläche nur jeweils einem Auge gezeigt.

Obwohl dazu eigentlich eine recht senkrechte Aufsicht auf den Monitor aus klar definiertem Abstand notwendig ist, soll dies beim in Leipzig gezeigten "Spatial View MU 1913" nach Angaben von NEC nicht notwendig sein. Der auf dem 2D-Display LCD90GX2 von NEC basierende Monitor soll sich auch für mehrere Personen eignen, der Betrachtungsabstand soll 70 bis 150 Zentimeter betragen dürfen. Wie die beiden Firmen den Trick geschafft haben, auch gängige Computerspiele auf 3D-Darstellung zu zwingen, wollten sie auch auf Anfrage noch nicht verraten. Nur von einem "entsprechend leistungsfähigen PC" war die Rede.

Denkbar ist, dass es sich bei der Lösung um einen Filter-Treiber für die Grafikkarte handelt, der die Framebuffer-Inhalte vor der Ausgabe stereoskopisch versetzt. Dafür bräuchte man in der Tat viel Rechenleistung – schon für seine bisherigen Modelle empfiehlt Spatial View mindestens einen Single-Core-Prozessor mit 2,4 GHz, was aber bei ambitionierten Spielern eher schon zum alten Eisen gehört.

Laut NEC soll der Monitor zu einem "Messe-Sonderpreis" ab sofort für 999,- Euro über NEC-Fachhändler zu beziehen sein. NEC ist auf der Games Convention nicht mit einem eigenen Stand vertreten, sondern will das Gerät nur Fachbesuchern und der Presse zeigen.


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