Parallels: Alles nur geklaut?

Nur fünf Monate nachdem Parallels mit Parallels Workstation 2.0 den Markt im Dezember 2005 betrat, kündigte das Unternehmen eine Version für die neu vorgestellten Macs mit Intel-Prozessoren an und setzte die Versionsnummern fort. Die Software wurde also erst als Parallels Workstation für Mac 2.1 angekündigt und erschien dann im Juni 2006 in der fertigen Version als Parallels Desktop.

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Damals war es noch überraschend, dass Parallels nur sechs Monate, nachdem der erste Intel-Mac vorgestellt wurde, eine Virtualisierungssoftware für diese Computer präsentierte - und Virtualisierungsprimus VMware überholte. Angesichts der Vorwürfe von Netsys hingegen schrumpft die Überraschung erheblich: Schließlich lag bei Parallels noch eine FreeBSD-Version in der Schublade und auf Grund des FreeBSD-Kerns in MacOS X ist die Portierung einer Software mit wesentlich weniger Aufwand verbunden, als wenn beispielsweise eine Windows-Version auf Apples Betriebssystem gebracht werden soll.

Seit Parallels 2004 aus dem Vertrag mit Netsys ausgestiegen war, waren mittlerweile zwei Jahre vergangen, in denen der Dresdner Firma die Aktivitäten ihrer ehemaligen Geschäftspartner nicht entgingen. Netsys erzielt mittlerweile keine Erlöse mehr, so dass gerichtliche Schritte durch die beiden Gesellschafter finanziert werden müssen. Nach Beratung mit Anwälten entschieden diese sich daher gegen eine Klage in Russland und warteten, bis Parallels auf dem deutschen Markt aktiv wurde.

Die erste Klage
Bis dahin dauerte es nochmals vier Monate: Im Oktober 2006 gaben Parallels und Avanquest ihre Zusammenarbeit bekannt. Parallels Desktop wurde von Avanquest eingedeutscht und wird hierzulande durch diese Firma vertrieben.

Die Netsys GmbH beantragte daraufhin eine einstweilige Verfügung, um den Verkauf von Parallels Desktop durch Avanquest zu unterbinden. Das Landgericht Berlin gab dem Antrag nicht statt, die Antragsteller werteten den Ausgang für sie dennoch positiv. Denn: Das Gericht folgte im Wesentlichen der Argumentation von Netsys und bestätigte somit vor allem, dass in diesem Fall deutsches Urheberrecht anzuwenden sei. Ein Punkt, in dem der die Netsys GmbH vertretende Rechtsanwalt Dr. Ulrich Möller noch am ehesten Bedenken hatte, ob das Gericht hier derselben Auffassung sein würde, wie er gegenüber Golem.de sagte.

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stuepfnick 31. Aug 2007

Wir würden kaum solch moderne Was den heutigen Autos modern sein soll, das braucht man...

Egal@xxx.tk 30. Aug 2007

Wahnsinn, was für ein erfahrener Tester, immerhin 2 Stunden getestet. Du könntest bei...

HolgiHero 30. Aug 2007

Afaik kann VirtualBox OS/2 ganz prima darstellen. Oder nicht? Gruß, Holgi

sdafdsafasfda 29. Aug 2007

Jawohl.

luz 29. Aug 2007

Wenn die total gezahlte Summe an Parallels wirklich nur die im Artikel erwähnten EUR 200...



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