Abo
  • Services:
Anzeige

Diskussion um Microsofts Shared-Source-Lizenzen

Vorbehalte gegen OSI-Zertifizierung

Auf der Mailingliste der Open Source Initiative (OSI) werden immer mehr Stimmen laut, die gegen eine Open-Source-Zertifizierung von Microsofts Shared-Source-Lizenzen sind. Microsoft hatte diese der OSI vorgelegt, um sie als Open-Source-Lizenz anerkennen zu lassen.

Microsoft hatte die "Microsoft Permissive License" (MS-PL) und "Microsoft Community License" (MS-CL) bei der OSI eingereicht, damit diese überprüfen kann, ob sie der Open-Source-Definition entsprechen. Dazu waren die Redmonder in der Vergangenheit unter anderem von Verleger Tim O'Reilly, einem der Gründer der OSI, aufgefordert worden.

Anzeige

Zu dem Zertifizierungsvorgang gehört auch, dass Microsoft in einer E-Mail an die Mailingliste der OSI begründen muss, warum die Lizenzen eine Bereicherung für die Open-Source-Lizenzen seien. Doch seit Microsoft seine Texte an die Liste geschickt hat, wird dort laufend darüber diskutiert - auch weil Microsoft hervorhebt, dass die MS-PL eine freizügige Lizenz sei, die gleichzeitig Schutz für geistiges Eigentum biete.

Nach Ansicht einiger OSI-Mitglieder ist die MS-PL inkompatibel zu der GPL, da die MS-PL nicht gestattet, unter ihren Bedingungen lizenzierten Quelltext unter den Bedingungen einer anderen Lizenz zu verbreiten. Quellcode kann aber mit anders lizenziertem Code kombiniert werden, sofern die andere Lizenz dies gestattet.

Weit mehr Einwände gab es von Chris DiBona, der das Open-Source-Programm bei Google leitet. Er stellte gleich mehrere Fragen an Microsoft, etwa ob das Unternehmen aufhören würde, den Markt mit ihrem Ausdruck "Shared Source" zu verwirren, weiter falsche Informationen über freie Software verbreiten und Open Source auch weiter mit Patenten drohen würde.

Microsofts Bill Hilf, der für die Plattformstrategie zuständig ist, schaltete sich daraufhin ein und bot DiBona an, diese Fragen direkt zu klären, schließlich hätten sie nichts mit den Lizenzen zu tun. Er hätte ebenso Fragen zu Googles Einsatz von Open-Source-Software. Auf den Vorwurf eines anderen OSI-Mitglieds gegenüber DiBona, hier würde es sich um Vorbehalte gegen Microsoft handeln, antwortete DiBona, es würde sich die Frage stellen, ob es für die OSI klug sei, den offensichtlichsten Konkurrenten mit ins Boot zu holen.

Nun wird sich zeigen, wie die OSI entscheidet. Sollte sie befinden, dass Microsofts eingereichte Lizenzen der Open-Source-Definition entsprechen, hätte das Unternehmen zwei eigene Open-Source-Lizenzen und würde damit zum Mitglied der Open-Source-Gemeinschaft - die durch Microsoft immer wieder mit der Behauptung von angeblichen Patentverletzungen durch freie Software bedroht wird.


eye home zur Startseite
..... 21. Aug 2007

ich auch nicht, aber dsa betriebssystem hat es ihm gesagt :D

punkt 20. Aug 2007

Schon, da es ja schon genug Plattformunabhängige OpenSource alternativen gibt, wie QT...

punkt 20. Aug 2007

So was würde nich mal der Herr der Finsterniss machen^^ Also schon n paar Vorurteile...

d.a.u. 20. Aug 2007

Schade um meinen schönen Computer....



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr
  2. Evonik Resource Efficiency GmbH, Essen, Hanau
  3. swb AG, Bremen
  4. Deutsche Hypothekenbank AG, Hannover


Anzeige
Top-Angebote
  1. 349,00€ (bitte nach unten scrollen)
  2. (u. a. Ghost Recon Wildlands 26,99€, GTA 5 24,99€, Rainbox Six Siege 17,99€, Urban Empire 9...
  3. 44,99€

Folgen Sie uns
       


  1. HTTPS

    Fritzbox bekommt Let's Encrypt-Support und verrät Hostnamen

  2. Antec P110 Silent

    Gedämmter Midi-Tower hat austauschbare Staubfilter

  3. Pilotprojekt am Südkreuz

    De Maizière plant breiten Einsatz von Gesichtserkennung

  4. Spielebranche

    WW 2 und Battlefront 2 gewinnen im November-Kaufrausch

  5. Bauern

    Deutlich über 80 Prozent wollen FTTH

  6. Linux

    Bolt bringt Thunderbolt-3-Security für Linux

  7. Streit mit Bundesnetzagentur

    Telekom droht mit Ende von kostenlosem Stream On

  8. FTTH

    Bauern am Glasfaserpflug arbeiten mit Netzbetreibern

  9. BGP-Hijacking

    Traffic von Google, Facebook & Co. über Russland umgeleitet

  10. 360-Grad-Kameras im Vergleich

    Alles so schön rund hier



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Ticket Deutschland bei der BVG: Bewegungspunkt am Straßenstrich
E-Ticket Deutschland bei der BVG
Bewegungspunkt am Straßenstrich
  1. Handy-Ticket in Berlin BVG will Check-in/Be-out-System in Bussen testen
  2. VBB Schwarzfahrer trotz Handy-Ticket

LG 32UD99-W im Test: Monitor mit beeindruckendem Bild - trotz unausgereiftem HDR
LG 32UD99-W im Test
Monitor mit beeindruckendem Bild - trotz unausgereiftem HDR
  1. Android-Updates Krack-Patches für Android, aber nicht für Pixel-Telefone
  2. Check Point LGs smarter Staubsauger lässt sich heimlich fernsteuern

Vorratsdatenspeicherung: Die Groko funktioniert schon wieder
Vorratsdatenspeicherung
Die Groko funktioniert schon wieder
  1. Dieselgipfel Regierung fördert Elektrobusse mit 80 Prozent
  2. Gutachten Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert
  3. Sackgasse EU-Industriekommissarin sieht Diesel am Ende

  1. Re: Sich zu verstecken nutzt auch nichts

    fuzzy | 00:44

  2. Re: "eine Lösung im Sinne der Kunden"

    DerDy | 00:39

  3. Golem muss sich bei politischen Nachrichten noch...

    iSkelzor | 00:32

  4. Re: Telekom will doch nur machen, was Portugal...

    Eopia | 00:31

  5. Re: Zitat

    unbuntu | 00:26


  1. 17:47

  2. 17:38

  3. 16:17

  4. 15:50

  5. 15:25

  6. 15:04

  7. 14:22

  8. 13:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel