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Telekom will 3.000 weitere Stellen streichen

Verdi kündigt Protest an. Schon kurz nach der heftigen Tarifauseinandersetzung um die Auslagerung von 50.000 Mitarbeitern der Telekom droht ein neuer Konflikt mit der Gewerkschaft. Der Focus berichtet von Plänen des Konzerns, 3.000 Mitarbeiter der "Kundenniederlassung Spezial" in die Tochter Vivento Customer Services (VCS) auszulagern.
/ Andreas Donath
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Durch die Auslagerung könnte auch dieser Geschäftsbereich verkauft werden. Die Telekom will sich nach Focus-Informationen von den VCS-Firmen trennen. "Gerade ist die bittere Auseinandersetzung um T-Service beigelegt, da liegt die nächste Zumutung auf dem Tisch" , sagte Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder deutlich frustriert im Gespräch mit dem Focus.

"Die Telekom soll jetzt Schluss machen damit, Leute aus dem Konzern zu drängen. Dagegen werden wir uns wehren." Die "Kundenniederlassung Spezial" ist zuständig für Beschwerden von Kunden der T-Com. Nach Informationen des Focus ist die nun zum Verkauf stehende Einheit auch für Anfragen an Vorstände zuständig. Das nun offenbar überzählige T-Team arbeitet an 26 Standorten und zählt 1.000 Mitarbeiter im Osten Deutschlands. Hauptsitz ist Halle an der Saale.

Die Deutsche Telekom muss mit einem massiven Kundenschwund zurechtkommen. Mehr als eine halbe Million Schmalbandkunden verlor das Unternehmen im zweiten Quartal 2007, im ersten Halbjahr liegt die Zahl bei 1,1 Millionen.


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