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Gentoo muss Server abschalten

Sicherheitslücke auf Paket-Server entdeckt. Das Gentoo-Projekt hat mehrere Server abgeschaltet, nachdem auf dem Paketserver eine Command-Injection-Sicherheitslücke gefunden wurde. Acht Server werden nun untersucht, die Pakete sollen jedoch nicht verändert worden sein.
/ Julius Stiebert
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Durch die Command-Injection-Sicherheitslücke(öffnet im neuen Fenster) auf packages.gentoo.org war es möglich, die Datenbank des Paketservers zu manipulieren. Hierüber bietet das Gentoo-Projekt die Software für seine Linux-Distribution an.

Nach Angaben des Projektes wurden nun insgesamt acht Server vom Netz genommen, um sie forensisch zu untersuchen. Davon sind folgende Dienste betroffen:

  • archives.gentoo.org
  • packagestest.gentoo.org
  • scripts.gentoo.org
  • archivestest.gentoo.org
  • kiss.gentoo.org
  • packages.gentoo.org
  • stats.gentoo.org
  • survey.gentoo.org

Wann die Server wieder verfügbar sein werden, teilte das Projekt noch nicht mit, verwies aber darauf, dass es keine Manipulationen an den Paket-Trees gab.

Das Ubuntu-Projekt musste vor wenigen Tagen Server in Folge eines Angriffes abschalten . Da es sich dabei um Server lokaler Communitys handelte, waren auch hier keine Manipulationen an den Softwarepaketen möglich.


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