Ubuntu-Server geknackt

Community-Server mussten vom Netz genommen werden

Fünf der acht von Canonical gestifteten Ubuntu-Community-Server mussten abgeschaltet werden, da sie geknackt wurden und aktiv andere Server angriffen. Die Administratoren sollen über einen längeren Zeitraum keine Sicherheits-Updates eingespielt haben.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Zuerst schien es so, als sei nur ein Server betroffen, meldet der Ubuntu-Community-Manager Jono Bacon. Letztlich stellte sich aber heraus, dass fünf von acht Community-Servern, die Canonical zur Verfügung gestellt hatte, betroffen waren und auch aktiv andere Server angriffen, so dass sie abgeschaltet werden mussten.

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Bei der Analyse der Server wurde festgestellt, dass auf den Servern sehr viel Software lief und die Versionen teilweise veraltet waren bzw. Sicherheits-Updates nicht installiert wurden. Zudem wurde FTP ohne SSL-Verschlüsselung genutzt, so dass Passwörter ausspioniert werden konnten und die Server nutzten noch immer den mit "Breezy Badger" ausgelieferten Kernel. Nun wird vermutet, dass der oder die Angreifer eine Kernel-Lücke ausgenutzt haben könnten.

Die Server sollen nun wiederhergestellt werden und Canonical bot den Community-Administratoren an, die Server im eigenen Rechenzentrum aufzustellen. Dort würde es auch bessere Hardware geben - das Kernel-Update wurde offensichtlich nicht eingespielt, da es dann Probleme mit den verwendeten Netzwerkkarten gegeben hätte, womit die zuständigen Administratoren ihr Verhalten erklärten. Allerdings würden die Administratoren dann keinen Root-Zugriff auf die Server erhalten. Sollten die Server weiterhin außerhalb von Canonicals Rechenzentrum stehen, sollten die Administratoren sich jedoch besser um die Computer kümmern, schreibt Bacon.

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Mehr als... 17. Aug 2007

Mit freundlicher Unterstützung von qpid, nemesyz und Anderen, die hier mehr als die...

maffrawat 17. Aug 2007

zu spät, glaub ich :-)

Stoppelnase 17. Aug 2007

Manchmal beschleicht mich so ein Gefühl, dass sich die Konzerne gegenseitig beharken um...



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