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Ubuntu-Server geknackt

Community-Server mussten vom Netz genommen werden. Fünf der acht von Canonical gestifteten Ubuntu-Community-Server mussten abgeschaltet werden, da sie geknackt wurden und aktiv andere Server angriffen. Die Administratoren sollen über einen längeren Zeitraum keine Sicherheits-Updates eingespielt haben.
/ Julius Stiebert
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Zuerst schien es so, als sei nur ein Server betroffen, meldet(öffnet im neuen Fenster) der Ubuntu-Community-Manager Jono Bacon. Letztlich stellte sich aber heraus, dass fünf von acht Community-Servern, die Canonical zur Verfügung gestellt hatte, betroffen waren und auch aktiv andere Server angriffen, so dass sie abgeschaltet werden mussten.

Bei der Analyse der Server wurde festgestellt, dass auf den Servern sehr viel Software lief und die Versionen teilweise veraltet waren bzw. Sicherheits-Updates nicht installiert wurden. Zudem wurde FTP ohne SSL-Verschlüsselung genutzt, so dass Passwörter ausspioniert werden konnten und die Server nutzten noch immer den mit " Breezy Badger " ausgelieferten Kernel. Nun wird vermutet, dass der oder die Angreifer eine Kernel-Lücke ausgenutzt haben könnten.

Die Server sollen nun wiederhergestellt werden und Canonical bot den Community-Administratoren an, die Server im eigenen Rechenzentrum aufzustellen. Dort würde es auch bessere Hardware geben – das Kernel-Update wurde offensichtlich nicht eingespielt, da es dann Probleme mit den verwendeten Netzwerkkarten gegeben hätte, womit die zuständigen Administratoren ihr Verhalten erklärten. Allerdings würden die Administratoren dann keinen Root-Zugriff auf die Server erhalten. Sollten die Server weiterhin außerhalb von Canonicals Rechenzentrum stehen, sollten die Administratoren sich jedoch besser um die Computer kümmern, schreibt Bacon.


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