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Meraki will San Francisco mit Mesh-WLAN überziehen

Riesiges Nachbarschaftsnetz setzt auf Freiwillige. Das teilweise von Google finanzierte Start-up Meraki Networks entwickelt und vertreibt Hardware für Mesh-Netzwerke, also sich selbst organisierende WLAN-Netze. Nun wurde ein Plan angekündigt, der immerhin 49 Quadratmeilen großen Stadt San Francisco einen flächendeckenden WLAN-Zugang zu ermöglichen.
/ Andreas Donath
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Meraki hat schon einige ausgewählte Teile von San Francisco abgedeckt - doch nun soll gleich die ganze Stadt flächendeckend ein WLAN-Mesh-Netz erhalten. Earthlink hat dies auch schon vorgeschlagen und will dabei die Straßenlaternen mit teuren Access-Points ausrüsten.

Die Pläne von Meraki sehen etwas anders aus. Dabei soll eine kleine Zahl von DSL-Verbindungen genutzt werden, um das Netz ans Internet anzuschließen. Teilweise wollen Internetprovider für die Anbindung sorgen, teilweise die Anwohner. Das WLAN selbst soll durch Freiwillige aufgebaut werden, die kleine Repeater beispielsweise in ihre Fenster stellen.

Das Netzwerk soll nach den Standards IEEE 802.11b und 802.11g arbeiten. Der "Meraki Mini" ist ein Mesh-Router, der rund 49,- US-Dollar kosten soll und für die Installation in Innenräumen gedacht ist. Damit sollen sich dann das eigene Heim, Wohnblöcke und auch ganze Gemeinden vernetzen lassen.

Den Mesh-Router "Meraki Mini" soll es zudem künftig in weiteren Varianten geben, z.B. einer wasserdichten Variante für den Außeneinsatz zum Preis von 99,- US-Dollar. Meraki Networks baut auf der Hard- und Software des Roofnet-Projekts(öffnet im neuen Fenster) am MIT auf.


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