• IT-Karriere:
  • Services:

Citrix kauft XenSource

Virtualisierungsanbieter wird für 500 Millionen US-Dollar übernommen

Die Gerüchte haben sich bestätigt: Citrix steigt mit der Übernahme von XenSource in den Virtualisierungsmarkt ein. Für etwa 500 Millionen US-Dollar übernimmt Citrix die Firma hinter dem Xen-Hypervisor und stärkt damit gleichzeitig seine Beziehung zu Microsoft.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Hinter XenSource stehen Entwickler, die an der Universität Cambridge den freien Hypervisor Xen entwickelten und dann ihr Unternehmen darauf aufbauten. Nun verkauften sie ihr Unternehmen an den Terminalserver-Anbieter Citrix für 500 Millionen US-Dollar, wobei die Summe zum Teil bar und in Aktien bezahlt wird.

Stellenmarkt
  1. Polizeipräsidium Oberbayern Nord, Ingolstadt, Fürstenfeldbruck
  2. Deloitte, verschiedene Standorte

Citrix will durch die Übernahme seine Marktposition ausbauen und hofft sowohl auf technische als auch auf Vertriebssynergien. Ein wichtiger Punkt für Citrix ist außerdem die somit verstärkte Beziehung zu Microsoft - denn XenSource arbeitet seit Mitte 2006 mit Microsoft zusammen daran, Linux als Gastsystem unter Microsofts lang angekündigtem Hypervisor Viridian zu unterstützen. Laut Citrix ergeben sich aus der Übernahme Vorteile für Server- und Desktop-Kunden.

XenSource hatte erst am Montag sein Produkt XenEnterprise 4.0 vorgestellt, welches das Unternehmen zunehmend als Alternative zu VMware ESX etablieren will. Gleichzeitig hatte XenSource verkündet, in den letzten 90 Tagen die Kundenzahl auf über 650 verdoppelt zu haben.

In Folge der Übernahme erwartet Citrix für 2007 einen zusätzlichen Umsatz von 1 Million US-Dollar bei 3 Millionen US-Dollar zusätzlichen Kosten. 2008 soll die Übernahme für 50 Millionen US-Dollar zusätzlichen Umsatz bei 60 bis 70 Millionen US-Dollar zusätzlichen Kosten sorgen.

Die Übernahme wurde von den Vorständen beider Firmen genehmigt, muss allerdings noch durch die zuständigen Aufsichtsbehörden abgesegnet werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

Ahmed 26. Okt 2007

Hurensohn

unst 24. Aug 2007

fragt sich nur wie lange noch...


Folgen Sie uns
       


Blackmagic Pocket Cinema Camera 6k im Test

Die neue Pocket Cinema Camera 6k von Blackmagicdesign hat nur wenig mit DSLR-Kameras gemein. Die Kamera liefert Highend-Qualität, erfordert aber entsprechendes Profiwissen - und wir vermissen einige Funktionen.

Blackmagic Pocket Cinema Camera 6k im Test Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Apex Pro im Test: Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber
Apex Pro im Test
Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

Steelseries bietet seine mechanische Tastatur Apex 7 auch als Pro-Modell mit besonderen Switches an: Zum Einsatz kommen sogenannte Hall-Effekt-Schalter, die ohne mechanische Kontakte auskommen. Besonders praktisch ist der einstellbare Auslösepunkt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth und Ergonomic Keyboard Microsoft-Tastaturen kommen nach Deutschland
  2. Peripheriegeräte Microsofts neue Tastaturen haben Office- und Emoji-Tasten
  3. G Pro X Gaming Keyboard Logitech lässt E-Sportler auf austauschbare Tasten tippen

Geforce GTX 1650 Super im Test: Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz
Geforce GTX 1650 Super im Test
Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz

Mit der Geforce GTX 1650 Super positioniert Nvidia ein weiteres Modell für unter 200 Euro. Dort trifft die Turing-Grafikkarte allerdings auf AMDs Radeon RX 580, die zwar ziemlich alt und stromhungrig, aber immer noch schnell ist. Zudem erscheint bald die sparsame Radeon RX 5500 als Nachfolger.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Nvidia-Grafikkarte Geforce GTX 1650 Super erscheint Ende November
  2. Geforce GTX 1660 Super im Test Nvidias 250-Euro-Grafikkarte macht es AMD schwer
  3. Geforce-Treiber 436.02 Integer-Scaling macht Pixel-Art hübscher

    •  /