Oracle Database 11g für Linux ist da

Noch kein Erscheinungstermin für andere Plattformen

Die neue Version seiner Datenbank hat Oracle nun zuerst für Linux veröffentlicht. Die Database 11g enthält erweiterte Funktionen für Cluster und Automatisierung. Insgesamt soll 11g so auf über 400 neue Funktionen kommen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Oracle Database 11g ist erst einmal für Linux erhältlich, wann die Versionen für andere Plattformen folgen, gab Oracle noch nicht bekannt. Eine Testversion für Linux auf x86-Systemen bietet Oracle zum Download an.

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Die neue Datenbankversion ermöglicht es unter anderem, die Stand-by-Datenbank nicht nur zur Sicherung, sondern auch im produktiven Betrieb zur Leistungssteigerung zu nutzen. Außerdem gibt es neue Funktionen zur Datenkompression und -partitionierung, wobei Letztere zu großen Teilen automatisch erfolgen kann. Mit "Oracle Total Recall" lassen sich zudem aus bestimmten Tabellen Informationen von einem früheren Zeitpunkt abfragen.

Die Preise hat Oracle nicht verändert: Für die Standardversion muss man so 15.000,- US-Dollar, für die Enterprise-Edition 40.000,- US-Dollar pro Prozessor bezahlen. Allerdings hat Oracle sich entschieden, einige der neuen Funktionen nur als kostenpflichtige Ergänzung zur Enterprise-Edition anzubieten. Damit werden nochmals je 10.000,- US-Dollar pro CPU oder 200,- US-Dollar pro Nutzer für die Test- und die Kompressionsfunktionen fällig. Der Data Guard, um während der Wiederherstellung einer Datenbank schon lesend zuzugreifen, sowie Total Recall kosten jeweils 5.000,- US-Dollar pro CPU bzw. 100,- US-Dollar pro Nutzer.

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