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Microsoft Game Studios: Restriktive Regeln für Fanprojekte

Wie sich kreative Fans vor Microsofts Anwälten schützen können. Damit die kreativen Fans nicht vor möglichen rechtlichen Konsequenzen zurückschrecken, hat Microsoft Game Studios nun Regeln veröffentlicht. Diese erklären, welche Inhalte unter bestimmten Voraussetzungen von nichtkommerziellen Fan-Produktionen genutzt werden dürfen.
/ Christian Klaß
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Wie Chris Satchell, der Leiter der Microsoft-Spielestudios, anlässlich der Microsoft-eigenen Spieleentwicklerkonferenz Gamefest 2007 ankündigte, können ab sofort einige Inhalte der Microsoft Game Studios und von Microsoft für nichtkommerzielle Zwecke verwendet werden. Im Rahmen einer Lizenz, die Microsoft mit der Creative Commons Lizenz "Attribution-Non-Commercial-Share-Alike(öffnet im neuen Fenster)" ohne den "Share"-Teil vergleicht, dürfen Kunden nun Videomitschnitte, Screenshots und andere Spielelemente aus Microsoft-Spielen wie "Halo", "Forza Motorsport(R)" und "Age of Empires" verwenden, sofern sie bestimmte Bedingungen berücksichtigen, die nun veröffentlicht wurden.

Die Regeln(öffnet im neuen Fenster) sollen den Kunden helfen, eigene Fanprojekte zu entwickeln und dabei vor Microsofts Anwälten geschützt zu sein. Zwar darf kein Geld mit den Fanproduktionen verdient werden, auf den Websites, über die sie verbreitet werden, darf aber Werbung geschaltet sein. Pflicht ist es, darauf hinzuweisen, dass Microsoft-Inhalte auf Basis der Lizenz – die von Microsoft jederzeit zurückgezogen werden kann – verwendet werden.

Während einige der Einschränkungen verständlich erscheinen, verwundert es doch sehr, dass Microsoft es den Fans ausgerechnet verbietet, die jeweiligen Spieluniversen um eigene Geschichten zu erweitern, die Hintergrundgeschichte auf ihre Weise weiterzuerzählen oder um eigene Aspekte zu ergänzen: "You can’t add to the game universe or expand on the story told in the game with 'lost chapters' or back story or anything like that." Vor zu viel Kreativität graut es Microsofts Anwälten bzw. den Microsoft Game Studios dann offenbar doch.


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