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Intel kündigt DirectX10-Chipsatz G35 an - irgendwie

Neues Mainboard-Getriebe dokumentiert, Treiber erst 2008

Zwei wichtige Vertreter von Intels Chipsätzen der 3er-Serie sind noch nicht verfügbar: Der Gamer-Chipsatz X38 mit PCI-Express-2.0 kommt vermutlich zur Games Convention 2007, Intels erste integrierte Grafik mit DirectX-10-Funktionen wird offenbar schon ausgeliefert.

Neue Intel-Produkte werden stets erst auf den Webseiten des Herstellers gelistet, wenn sie auch verfügbar sind - und heimlich, still und leise ist das nun auch mit einem eigenen Bereich auf der Intel-Homepage für den G35 der Fall. Dieser Chipsatz wird mit großer Spannung erwartet, hatte Intel doch bereits zur CeBIT 2007 versprochen, damit die erste integrierte Grafik für DirectX-10 stellen zu wollen.

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G35 Chipsatz mit ICH8
G35 Chipsatz mit ICH8
Wie bereits berichtet, geht aber aus einem noch immer einsehbaren Intel-PDF hervor, dass die DirectX-10-Funktionen des G35 erst im ersten Quartal 2008 durch einen entsprechenden Treiber freigeschaltet werden sollen. Bereits im Juni 2007 hatte Intel begonnen, seine häufig kritisierten Grafiktreiber zu renovieren - diese Arbeiten dauern offenbar noch an. In der Produktbeschreibung zum G35 (PDF) ist zwar die Rede von DirectX-10 und Shader Model 4.0 sowie Unterstützung von OpenGL 1.5, wann das jedoch funktionieren soll, gibt das Dokument nicht an.

Blockdiagramm des G35
Blockdiagramm des G35
Immerhin finden sich darin einige Details, die so noch nicht bekannt waren. Der neue Grafikkern "GMA X3500" arbeitet demnach mit 667 MHz, was für eine integrierte Grafik ein sehr hoher Takt ist. Zudem empfiehlt Intel für den G35 als Northbridge eine ältere Southbridge der ICH8-Serie, nicht die Linie ICH9, wie für andere Modelle der 3er-Serie. Als Mainstream-Chipsatz arbeitet der G35 nicht mit den schnellsten DDR2-Speichern oder gar DDR-3 wie der P35. Als schnellste Speicher kann er DDR2-800 ansprechen. In einem "Specification Update" nennt Intel bereits vier Fehler, die mit dem G35 in Stepping E0 auftreten können. Zum einen hat der Chipsatz bei direkter Programmierung der VGA-Register unter DOS Probleme, was zu verschmerzen ist - dass unter bestimmten Bedingungen unter Vista mit 3D-Anwendungen Bildfehler auftreten können, wiegt da schon schwerer. Als Workaround verspricht Intel einen neuen Treiber.

Die weiteren Funktionen des Grafikkerns entsprechen dem bereits verfügbaren G33, hier sticht besonders die Filterfunktion für digitale Videos samt De-Interlacing hervor, die Intel "Clear Video" nennt. Ob der G35 schnell genug ist, um auch HD-Videos ohne nennenswerte CPU-Last zu dekodieren, ist noch nicht bekannt. Den Kopierschutz HDCP unterstützt der Baustein jedoch, so dass auch mehr Mainboards mit HDMI-Ports zu erwarten sind. Der G35 ist für alle aktuellen Intel-CPUs der Core-2-Serie gedacht, aber bereits fit für die kommenden 45-Nanometer-Prozessoren, die noch unter dem Codenamen "Penryn" bekannt sind. Wann die ersten Mainboards mit dem G35 erscheinen, ist trotz Intels stiller Ankündigung noch ungewiss. Anders als beim Frühstart des P35 finden sich entsprechende Boards noch nicht bei den Online-Händlern.


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unterschichtenf... 14. Aug 2007

ich denke das macht sinn. zwei geräte in einem: backofen und rechner, so kann man(n...

@ 14. Aug 2007

ist nicht wirklich lange her

adba 14. Aug 2007

Gibt es schon irgendwelche Benchmarks dazu auch wenn offiziell noch keine Mainboards zu...

wirklich_niemand 14. Aug 2007

sry, k.T. - irgendwie



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