Drucksystem CUPS 1.3 veröffentlicht
CUPS 1.3.0 kann Kerberos und die MacOS-X-Authentifizierungsdienste nutzen und unterstützt auch Peer Credentials im Zusammenhang mit Unix-Domain-Sockets. LDP kann in der neuen Version ohne temporäre Datei im Streaming-Modus verwendet werden, wodurch das Backend schneller arbeiten soll.
Beim Browsing kann CUPS nun SSL-gesicherte LDAP-Sitzungen nutzen und unterstützt Zeroconf, um Drucker über DNS anzubieten. Betriebssysteme, die Zeroconf unterstützen, können die freigegebenen Drucker so selbst finden und automatisch einbinden. Zusätzlich lässt sich im Webinterface einstellen, ob ein Drucker über das Internet genutzt werden kann. Weitere Änderungen gab es bei der IPP-Unterstützung, im Scheduler und bei den Treibern.
CUPS verwendet das Internet Printing Protocol (IPP), um seine Druckdienste im Netzwerk zur Verfügung zu stellen und unterstützt neben LDP auch SMB. Um Drucker einzurichten, werden Postscript-Drucker-Beschreibungen (PPD) verwendet. Seit Februar 2007 hält Apple die Rechte an dem für Unix-Systeme gedachten Drucksystem, das aber weiter unter der GPLv2 und der LGPLv2 angeboten wird. Apple setzt CUPS selbst in MacOS X ein.
Der Quelltext der Version 1.3.0 steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Da eine RPM-Spec-Datei enthalten ist, können RPM-Pakte für Linux-Distributionen leicht selbst erstellt werden.
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