XenEnterprise 4.0 mit Live-Migration

64-Bit-Hypervisor für 64- und 32-Bit-Gäste

XenSource hat mit XenEnterprise 4.0 die nächste Version der kommerziellen Variante des Xen-Hypervisors vorgestellt. Die Virtualisierungslösung bietet in der neuen Version Funktionen wie die Live-Migration laufender virtueller Maschinen und kann 32-Bit-Gäste unter einem 64-Bit-Hypervisor virtualisieren. Ab Ende August 2007 ist XenEnterprise 4.0 verfügbar und auch XenServer und XenExpress wird es in der neuen Version geben.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

XenEnterprise 4.0 baut auf dem Open-Source-Hypervisor Xen 3.1 auf. Mit der neuen Version der kommerziellen Fassung ist es möglich, 32-Bit-Gastsysteme unter einem 64-Bit-Xen auszuführen und Hotplug virtueller Festplatten, Netzwerkkarten und Prozessoren wird unterstützt.

Inhalt:
  1. XenEnterprise 4.0 mit Live-Migration
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Zudem soll die neue Version besser skalieren und unterstützt nun maximal 128 GByte Arbeitsspeicher beim Hostsystem. Den Gästen lassen sich bis zu 32 GByte RAM zuweisen und XenEnterprise unterstützt bis zu 32 physische und bis zu 8 virtuelle Prozessoren. Außerdem kennt die Software maximal acht physische und sieben virtuelle Netzwerkkarten.

Eine wichtige Neuerung ist die XenMotion genannte Live-Migration, mit der sich virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb zwischen Hosts hin und her schieben lassen. Neu sind darüber hinaus die so genannten "Ressource Pools", in denen sich bis zu 16 Server plus NFS- und iSCSI-Speicher vereinen lassen. Diese teilen sich dann die Authentifizierungsvorgänge und auch das Ressourcen- und Konfigurationsmanagement erfolgt gemeinsam. Eine virtuelle Maschine lässt sich so auf einem Ressource Pool ablegen und die Software soll dann automatisch die nötigen Ressourcen zuweisen. Dies ist allerdings nur mit XenEnterprise möglich. Virtuelle Maschinen, die mit den Varianten XenServer und XenExpress erstellt wurden, können nicht Teil der Pools werden.

Mit XenCenter gibt es zusätzlich eine neue Managementlösung für alle XenSource-Produkte. Die Software ist Teil von XenEnterprise und bietet unter anderem die Möglichkeit, neue virtuelle Maschinen einzurichten und bestehende anzuhalten, neu zu starten und zu entfernen. Die Ressourcen lassen sich über XenCenter ebenfalls verteilen - allerdings läuft XenCenter nur unter Windows.

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XenEnterprise setzt einen 64-Bit-x86-Prozessor mit Hardware-Virtualisierungstechnik voraus, da sich Windows ansonsten nicht virtualisieren lässt. Dabei kann XenEnterprise verschiedene 32- und 64-Bit-Versionen von Windows als Gast nutzen, etwa Windows XP und 2003; Vista findet sich nicht in der Liste der unterstützten Gastsysteme. Außerdem unterstützt die Virtualisierungslösung verschiedene Linux-Distributionen, wobei nur 32-Bit-Varianten aufgelistet werden, darunter etwa der Suse Linux Enterprise Server 10 und Debian Sarge. Ein P2V-Werkzeug soll hier helfen, vorhandene physische Linux-Installationen in virtuelle Umgebungen zu migrieren.

XenEnterprise ist so konzipiert, dass es direkt auf der Hardware installiert wird und kein extra Betriebssystem auf dem Hostsystem notwendig ist. XenSource versucht, sein Produkt damit als kostengünstige Alternative gegen VMwares ESX-Server zu positionieren.

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