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Electronic Arts erwägt weiter Ubisoft-Übernahme

Bereits mehr Mitspracherecht, das aber nicht ausgeübt wird. Laut der französischen Börsenaufsicht hat Electronic Arts (EA) mittlerweile seinen Einfluss auf Ubisoft deutlich steigern können. Zwar hat der Marktführer die Anteile an seinem ärgsten Konkurrenten nicht erhöht, verfügt aber aktuell dennoch über 24,86 Prozent der Wahlrechte.
/ Christian Klaß
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Die " Autorité des marchés financiers(öffnet im neuen Fenster) ", kurz AMF, meldete(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf EA, dass die niederländische Tochter des US-Publishers am 3. August 2007 die Schwelle von 20 Prozent der Wahlrechte von Ubisoft überschritten hat. EA besitze 6.994.098 Aktien von Ubisoft, die 13.988.196 Wahlrechte darstellen – umgerechnet sind das 15,37 Prozent von Ubisofts Kapital und 24,86 Prozent der Stimmrechte. "Diese Schwellenüberschreitung ergibt sich aus der Zuteilung doppelter Wahlrechte zu Gunsten des Deklaranten" , so die AMF in einer Mitteilung. EA habe seit 3. August 2005 keine neuen Ubisoft-Aktien erworben.

Ubisoft hatte immer wieder versucht, den Einfluss von EA zu minimieren. Zwar hat EA der AMF im August 2007 mitgeteilt, nicht die Absicht zu haben, einen oder mehrere Sitze im Ubisoft-Verwaltungsrat einzufordern – zumindest nicht, solange es keine gravierenden wirtschaftlichen Änderungen bei Ubisoft gibt. Gleichzeitig hat EA aber auch angekündigt, in den nächsten zwölf Monaten "gemäß den Bedingungen und den Marktgelegenheiten" seine Anteile zu steigern – und dabei gegebenenfalls auch die Kontrolle über Ubisoft übernehmen zu wollen.


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