Spieletest: The Darkness - Horror, Action und Atmosphäre

The Darkness
The Darkness
Im Spielverlauf erkundet Jackie diverse Areale New Yorks, muss in Appartements in Chinatown Kontaktpersonen ausfindig machen oder mit der U-Bahn in andere Stadtteile fahren, immer auf der Suche nach neuen Antworten auf die im Spielverlauf eher zahlreicher werdenden Fragen. "The Darkness" hält aber nicht nur inhaltlich, sondern auch spielerisch viele Überraschungen bereit - einen Teil des Spiels verbringt man nämlich nicht in der US-Metropole, sondern in einer Art unwirklicher Zwischenwelt, die zahlreiche grausame Überraschungen bereithält: verstümmelte Veteranen, brutale Kriegsmomente und düstere Zerstörungsszenarien etwa. Spätestens hier erklärt sich, warum The Darkness keine Jugendfreigabe erhalten hat: Optisch und akustisch sind diese Spielszenen purer Horror - im positiven Sinne, versteht sich.

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Was den Entwicklern von Starbreeze dabei hoch angerechnet werden muss, ist die unglaublich dichte Spielatmosphäre: Die Story ist ebenso spannend erzählt wie geschickt in den Spielablauf integriert - filmreife Zwischensequenzen gehen nahtlos in Spielszenen über, die Spielwelt wirkt dank zahlreicher ansprechbarer Charaktere im Spiel, TV-Geräten mit den Spielablauf reproduzierenden News-Sendungen oder häufiger Telefongespräche immens lebendig. Hinzu kommen - vor allem, wenn man über einen HD-Fernseher verfügt - wunderbar düster ausgeleuchtete Umgebungen und hervorragend animierte Charaktere. Als Krönung muss dann die herausragende Sprachausgabe gewertet werden - die ist zwar komplett englisch (deutsche Untertitel sind allerdings vorhanden), dafür aber nahezu perfekt auf die Atmosphäre des Spiels abgestimmt und wartet mit einigen bekannten Namen auf; die Finsternis wird etwa vom ehemaligen Faith-No-More-Sänger Mike Patton gesprochen.

The Darkness
The Darkness
Wenig begeistert dürften sich Käufer der deutschen Version allerdings über die Veränderungen für den hiesigen Markt zeigen: The Darknes kommt in Deutschland komplett ohne Blut aus und wurde auch sonst an einigen Stellen deutlich beschnitten - will man etwa mit seinen dunklen Kräften die Seelen ermordeter Kontrahenten einsammeln, reißt man sie ihnen nicht wirklich aus dem Körper, sondern sieht stattdessen eine etwas unbeholfen wirkende Animation, bei der die eigenen Tentakel auch öfters mal neben den Leichnam des Kontrahenten greifen und trotzdem seine Seele erwischen. Angesichts der Tatsache, dass das Spiel keine Jugendfreigabe erhalten hat, hätten die Veränderungen sicherlich nicht ganz so weit gehen müssen.

Für die Einzelspieler-Kampagne benötigt man etwa 15 Stunden, danach wartet noch ein Multiplayer-Modus - in dem einerseits in typischen Modi wie Deathmatch, andererseits aber auch in recht netten Varianten etwa mit den erwähnten Darklings agiert werden darf. Sowohl für PlayStation 3 als auch für Xbox 360 ist das Spiel bereits im Handel erhältlich, der Verkaufspreis liegt bei etwa 60,- Euro.

Fazit:
Horror-Action, Ego-Shooter, Grusel-Adventure - The Darkness vereint diverse Genres, anstelle eines halbgaren Mixes ist den Entwicklern dabei aber ein Meisterstück in Sachen Atmosphäre und Spannung gelungen. Auf PS3 und Xbox 360 gibt es jedenfalls wenig vergleichbar fesselnde Programme; wie schon bei The Chronicles Of Riddick haben die Starbreeze Studios auch mit The Darkness eine absolute Pflichtanschaffung und schon jetzt eines der Spiele des Jahres erschaffen.

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 Spieletest: The Darkness - Horror, Action und Atmosphäre
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~jaja~ 15. Aug 2007

Frauen haben eben kein Sixpack. Männer kaufen zumindest eins an der Tanke.

~jaja~ 14. Aug 2007

http://dejure.org/gesetze/StGB/86.html http://dejure.org/gesetze/StGB/86a.html

Hotohori 14. Aug 2007

Trolle zu ignorieren ist immer besser, besonders besser als zurück zu trollen.

FranUnFine 14. Aug 2007

Außerdem ist die Comic-Vorlage ja auch nicht gerade ein Kinkerlitzchen.

Troll (eigtl... 13. Aug 2007

Das Einzig Sinnvolle Game von Starbreeze war "Enclave".



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