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Das Ende von Netburst: Pentium 4 und Pentium D abgekündigt

Intels Netburst-Kerne für Desktop-PCs nur bis Ende 2007 bestellbar

Nur noch bis zum Ende des Jahres 2007 können PC-Hersteller und Wiederverkäufer bei Intel einen Pentium 4 oder Pentium D bestellen, ausgeliefert werden diese Prozessoren dann noch bis Mitte 2008. Damit geht die Ära der Netburst-Architektur für Desktop-Rechner zu Ende.

Dies teilte Intel seinen direkten Kunden in einer "Product Change Notification" (PCN) mit. Mit diesen Dokumenten gibt Intel einen genauen Zeitplan für Änderungen oder Auslaufphasen seiner Produkte mit. In der aktuellen PCN vom 10. August 2007 finden sich Hinweise für alle noch in der offiziellen Preisliste geführten Pentium 4 und Pentium D. Betroffen sind damit die Modelle 631, 641 und 661 des Pentium 4 (3, 3,2, 3,6 GHZ) und die Modelle 915 bis 945 des Pentium D mit 2,8 bis 3,4 GHz in 200-MHz-Schritten. Die 500er-Serie des Pentium 4 mit dem bisher am höchsten getakteten Intel-Prozessor 570J und den Pentium 4 672 mit gleichem Takt bietet Intel schon seit einigen Monaten nicht mehr an.

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Die 600er-Serie des Pentium 4 mit dem Kern "Cedar Mill" und den Pentium D mit Presler-Kern schafft Intel nun auch ab. Die Prozessoren können noch bis zum 7. Dezember 2007 bestellt werden, schon ab dem 5. Oktober 2007 sind die Orders nicht widerrufbar. Ausgeliefert werden die CPUs dann noch bis zum 8. August 2008. Für PC-Hersteller gilt es also schon jetzt, einen langfristigen Bedarf an den Auslaufmodellen festzustellen.

Privatanwender, die noch einen älteren Rechner aufrüsten möchten, dürfen sich noch etwas Zeit lassen: Erfahrungsgemäß sind einzelne Exemplare der Intel-Serien auch rund ein Jahr nach Abkündigung noch im Einzelhandel verfügbar. Interessant erscheinen hier vor allem die Pentium 4 der 600er-Serie, weil sie in viele ältere Boards passen und mit dem Kern "Cedar Mill" mit einer typischen Leistungsaufnahme (TDP) von 86 Watt einen nicht mehr ganz so extremen Leistungshunger wie die ersten Pentium D und die 500er-Serie des Pentium 4 aufweisen. Die 600er-CPUs passen zudem in viele Mainboards, die mit Dual-Core-Prozessoren nicht zurechtkommen.

Mit dem Abgesang auf die Netburst-Prozessoren für Desktop-Rechner endet eine Ära, die mit dem ersten Pentium 4 von 1,4 GHz am 20. November 2000 begann. Ursprünglich wollte Intel mit dieser Architektur weit über 4 GHz erreichen, wurde dann aber von den Grenzen der Fertigungstechnik vor allem durch Leckströme eingeholt. Die von den Mobilprozessoren der Reihe Pentium M abgeleitete Core-Architektur brachte dann Mitte 2006 die Wende in der Strategie der Desktop-Prozessoren. Bei Servern ist ein Ende der Netburst-Phase durch die langen Produktzyklen noch nicht abzusehen: Noch im Herbst 2006 stellte Intel mit der 7100er-Serie der Xeons ein neue Linie vor, auch hier gibt es aber mit den Serien 5100, 5300 und 7300 bereits drei Angebote mit Core-Architektur.


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FatFire 15. Aug 2007

Ja, hallo? Noch nie was von Campingkochern gehört? Schleppst Du beim Zelten etwa auch...

tomAEs 14. Aug 2007

also ist ja eigentlich eh alles quatsch was du schreibst, aber der hier war cool...

Netwurst 14. Aug 2007

das ist ja fats so traurig wie die Tatsache dass man nahezu keine Sony-Akkus, die...

Tri-Tra-Trollera 13. Aug 2007

Wieso denn Scherz? Ein Einbauherd ist doch auch ein "Embedded System". :)

crusher00 13. Aug 2007

http://magazine.web.de/de/themen/unterhaltung/comic/weyershausen/2702034,page=8.html


Ollis Notizblog / 13. Aug 2007

Der Pentium4 ist tot



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