Stabile Kernel-Serie 2.6.20 geplant

Willy Tarreau plant weitere Updates für Kernel 2.6.20

Der Linux-Kernel 2.6.20 soll noch eine Weile gepflegt werden, so dass es noch weitere Updates für die sechs Monate alte Version geben wird. Entwickler Willy Tarreau sieht auf Grund des hohen Patch-Aufkommens einen Bedarf dafür. Schon seit 2006 gibt es die stabile Kernel-Reihe 2.6.16.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Kernel-Entwickler Chris Wright und Greg Kroah-Hartman versorgen immer den aktuellen Kernel sowie die Vorversion mit Patches - derzeit also sowohl die Version 2.6.22 als auch die Version 2.6.21. Sobald Linus Torvalds den Kernel 2.6.23 veröffentlicht, wird auch die Version 2.6.21 nicht weiter gepflegt. Da jedoch in letzter Zeit einige Patches in die beiden Versionen gelangten, will nun Willy Tarreau - der auch den Kernel 2.4 betreut - prüfen, welche der korrigierten Fehler auch in Kernel 2.6.20 vorhanden sind.

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Dann plant er, die Fehlerkorrekturen auf diese Kernel-Version zu portieren. Allerdings will Tarreau sich nur für kurze Zeit um den Kernel 2.6.20 kümmern und auch nicht so viel Arbeit investieren wie Kroah-Hartman und Wright. Es sollen nur die Patches übernommen werden, die für den Linux-Kernel 2.6.20 sinnvoll sind und Tarreau kündigte an, dass dies zeitversetzt passieren wird, eine neue Version 2.6.20.x also später als die Updates für die aktuell gepflegten Kernel-Versionen verfügbar sein wird. Sein erstes Update soll 2.6.20.16 sein, der dann gleichauf mit dem Kernel 2.6.21.7 sein wird.

Willy Tarreau verfolgt damit einen anderen Ansatz als Adrian Bunk, der seit 2006 den Linux-Kernel 2.6.16 als eigene, stabile Serie pflegt.

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