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Microsoft legt Open Source Initiative Lizenzen vor

Ms-PL und Ms-CL sollen zertifiziert werden. Microsoft hat nun wie geplant zwei seiner Shared-Source-Lizenzen an die Open Source Initiative (OSI) übergeben. Die OSI soll feststellen, dass die Lizenzen der Open-Source-Definition entsprechen und sie als Open-Source-Lizenzen anerkennen.
/ Julius Stiebert
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Nachdem Microsoft zur OSCON in Portland angekündigt hatte, der OSI Shared-Source-Lizenzen vorlegen zu wollen, sind die ersten Schritte nun getan. So wurden die betreffenden Lizenzen im HTML-Format veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) und dem OSI-Komitee wurde dargelegt, weshalb die eingereichten Lizenzen eine Bereicherung für die Open-Source-Lizenzen seien.

Die OSI wird nun über die "Microsoft Permissive License" (Ms-PL) und "Microsoft Community License" (Ms-CL) diskutieren. Sollten sie akzeptiert werden, so wären sie offiziell anerkannte Open-Source-Lizenzen. Die beiden betroffenen Lizenzen entsprechen nach Meinung der Free Software Foundation ihrer Definition von freier Software.

Verleger Tim O'Reilly, einer der Gründer der OSI, forderte Microsoft bereits früher dazu auf, die Lizenzen der OSI zur Zertifizierung vorzulegen und zum vollwertigen Mitglied der Open-Source-Gemeinschaft aufzusteigen.


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