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Video-Dienst Veoh zieht gegen Universal vor Gericht

Gericht soll bestätigen, dass Veoh rechtskonform handelt. Dass Rechteinhaber Video-Communitys wie YouTube verklagen, ist nichts Ungewöhnliches. Der Video-Dienst Veoh dreht den Spieß nun um und zieht seinerseits unter Berufung auf den DMCA gegen die Universal Music Group vor Gericht.
/ Jens Ihlenfeld
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Angesichts "unangemessener Drohung" von Seiten der Universal Music Group (UMG) will sich Veoh gerichtlich bestätigen lassen, dass das Unternehmen Copyright-konform arbeitet. Dabei beruft sich Veoh seinerseits auf den Digital Millennium Copyright Act (DMCA), der unter anderem auch regelt, dass Unternehmen, die bei Kenntnis von Rechtsverstößen handeln, auf der sicheren Seite sind.

Es sei bedauerlich, dass Universal es bevorzugt, Maßnahmen zu ergreifen, die die Innovationen behindern und versuche, neue Märkte im Keim zu ersticken, nur um den Status Quo zu erhalten, meint Veoh-CEO Steve Mitgang. Er will sich gerichtlich bestätigen lassen, dass sein Unternehmen rechtskonform arbeitet, um sich so vor Angriffen von Universal zu schützen. Finanzielle Forderungen gegen Universal erhebt Veoh nicht.

Veoh bietet einen Dienst an, der zwischen Video-Community nach dem Vorbild von YouTube und dem Internet-Fernsehdienst Joost angesiedelt ist. Dazu gehört mit VeohTV auch eine entsprechende Desktop-Applikation. Zu den Investoren des Unternehmens zählt unter anderem der ehemalige Disney-CEO, Michael Eisner.


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