Neue Lizenz für Java Compatibility Kit

GPL-Projekte können JCK einsetzen

Wie erwartet hat Sun seine Lizenz für das Java Compatibility Kit (JCK) geändert. Java-Implementierungen, die die GPL als Lizenz verwenden, dürfen es nun einsetzen, um ihre Kompatibilität zu Suns Java-Variante zu überprüfen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mit dem JCK können Java-Projekte ihre Kompatibilität zur Java SE 6 von Sun nachweisen und dürfen so auch die offiziellen Java-Logos verwenden. Bisher war das JCK nur Java-Lizenznehmern zugänglich. Nun hat Sun eine neue Fassung veröffentlicht und erlaubt damit Open-Source-Projekten, die die GPLv2 nutzen, das JCK einzusetzen.

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Sofern die Tests erfolgreich verlaufen, dürfen sich diese Implementierungen dann als "Java kompatibel" bezeichnen. Die Änderung betrifft aber nur die Java SE 6 und noch nicht die Version 7. Zudem hat Sun die Lizenzen für die Java ME und EE nicht verändert und gestattet auch nur, die Tests unter anderen Lizenzvereinbarungen einzusetzen - der Quellcode selbst bleibt weiterhin geschlossen.

Im April 2007 hatte sich das Apache-Harmony-Projekt über Suns Lizenzbedingungen beschwert, da diese für Open-Source-Projekte nicht akzeptabel seien. Nun hat Sun zwar eingelenkt, die Apache-Harmony-Entwickler, die an einer freien Java-Implementierung arbeiten, haben aber nichts von diesem Schritt: sie veröffentlichen ihre Software unter der Apache-Lizenz 2.0.

Suns Vizepräsident für die Software-Abteilung, Rich Green, bedauert dies in seinem Blog. Bei der Lizenzwahl sei klar gewesen, dass Sun nicht jeden glücklich machen würde, so Green. Sun habe dem Harmony-Projekt eine kostenlose JCK-Lizenz angeboten und auch erlaubt, die Java-Logos kostenlos zu verwenden, die Lizenzbestimmungen wären aber dieselben gewesen wie für jeden JCK-Lizenznehmer. Dass die Apache-Entwickler mit diesen Regeln nicht einverstanden sind, brachten sie jedoch klar zum Ausdruck.

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