Abo
  • Services:
Anzeige

Galileo will weltweit Sat-Such- und Rettungsdienst anbieten

Mit automatischer Positionsübermittlung und Rückkanal

Das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo soll weltweit Notfunksignale erfassen und die Notsignale an die entsprechenden Such- und Rettungsdienste weiterleiten. Repräsentanten des Galileo-Projekts nahmen an dem 21. Jahrestreffen von COSPAS-SARSAT teil. Die Organisation beschäftigt sich weltweit mit satellitengestützten Such- und Rettungsmissionen.

Die Galileo-Partner wollen die Such- und Rettungskomponente zum integralen Bestandteil des künftigen weltweiten Sat-Systems für Search and Rescue-Einsätze (SAR) machen, das MEOSAR getauft wurde.

Anzeige

MEOSAR steht als Abkürzung für "Medium Earth Orbit Search And Rescue". Im Rahmen des Programms sollen Satelliten in erdnahen Orbits mit Empfangsgeräten ausgestattet werden, die Notfunksignale von der Erde empfangen können. Diese Signale werden an die Rettungsorganisation mit Positionsangaben weitergeleitet.

COSPAS-SARSAT hat schon in niedrigen und geostationären Orbits entsprechende Systeme im Betrieb. Die Satelliten, die in niedrigen Orbits fliegen, können die Position der Notrufe über den Doppler-Effekt ermitteln, wenn sie über die Quellregion fliegen. Es gibt dabei allerdings eine Verzögerung, da diese Satelliten immer nur einen Ausschnitt der Erdoberfläche abtasten. Außerdem können nur Signale aufgefangen werden, die nicht allzuweit weg sind. Die empfangenen Signale und Positionen können zudem nur an die Erdstationen weitergegeben werden, wenn diese passiert werden, was weitere Verzögerungen zur Folge hat.

Die SAR-Transponder in geostationären Satelliten haben diese Probleme zwar nicht, doch können sie nicht automatisch die Position des Senders erkennen, wie es Systeme im niedrigen Orbit können. Diese müssen darauf setzen, dass das Notfunksignal selbst die Positionsangaben enthält. Außerdem müssen diese Systeme einen direkten Sichtkontakt zum Satelliten haben, was beispielsweise in Tälern und nahe der Pole schwierig ist.

Die Satelliten-Navigationssysteme könnten das gesamte COSPAS-SARSAT-System deutlich verbessern. Sie befinden sich in mittleren Erdorbits, beleuchten die gesamte Erdoberfläche auch an den Polen und durch die hohe Zahl von 20 bis 30 Stück gibt es von fast jeder Position gleich mehrere Sichtverbindungen zum Netzwerk, so dass Geländeformationen keine große Rolle mehr spielen dürften.

Die Galileo-SAR-Komponente wird zwei Dienste erbringen. Der "Forward Link Alert Service" (FLAS) ist voll abwärtskompatibel mit bestehenden COSPAS-SARSAT-Komponenten und soll auch mit allen MEOSAR-Elementen zusammenarbeiten. Der FLAS erkennt aktivierte Notsignale und benachrichtigt die entsprechenden Rettungsorganisationen. Der "Return Link Service" (RLS) kann auch Nachrichten in die gegenteilige Richtung, also zur Quelle des Notsignals, schicken. Damit können Bestätigungs- und sonstige Meldungen an die in Not Geratenen gesendet werden.


eye home zur Startseite
BLorenzo 03. Sep 2007

Ich bestätige. Das ist in der Tat seit sehr langem bekannt. Lorenzo



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Gira Giersiepen GmbH & Co. KG, Radevormwald
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Großraum Mannheim/Karlsruhe
  3. Giesecke+Devrient Mobile Security GmbH, München
  4. über Hays AG, Nordrhein-Westfalen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Resident Evil: Vendetta 14,99€, John Wick: Kapitel 2 9,99€, Fight Club 8,29€ und...
  2. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  3. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. Streaming

    Netflix gewinnt weiter Millionen Neukunden

  2. Zusammenlegung

    So soll das Netz von O2 einmal aussehen

  3. Kohlendioxid

    Island hat ein Kraftwerk mit negativen Emissionen

  4. Definitive Edition

    Veröffentlichung von Age of Empires kurzfristig verschoben

  5. Elex im Test

    Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

  6. Raven Ridge

    HP bringt Convertible mit AMDs Ryzen Mobile

  7. Medion E6436 und P10602

    Preiswertes Notebook und Tablet bei Aldi Süd

  8. Smartphone mit KI

    Huawei stellt neues Mate 10 Pro für 800 Euro vor

  9. KRACK

    WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  10. Medion Akoya E2228T

    280-Euro-Convertible von Aldi hat 1080p



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
Arktika 1 im Test
Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  1. TPCast Oculus Rift erhält Funkmodul
  2. Oculus Go Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt
  3. Virtual Reality Update bindet Steam-Rift in Oculus Home ein

Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

Elektromobilität: Niederlande beschließen Aus für Verbrennungsautos
Elektromobilität
Niederlande beschließen Aus für Verbrennungsautos
  1. World Solar Challenge Regen in Australien verdirbt Solarrennern den Spaß
  2. Ab 2030 EU-Komission will Elektroauto-Quote
  3. Mit ZF und Nvidia Deutsche Post entwickelt autonome Streetscooter

  1. Re: Stau und Wetterdaten

    berritorre | 01:51

  2. Re: Wow, 30-40 Mbit...

    TonyStark | 01:47

  3. Re: Deswegen darf man ja auch Pokerturniere...

    plutoniumsulfat | 01:22

  4. Re: 900 Tonnen bei 100$ pro Tonne?

    plutoniumsulfat | 01:19

  5. kein Problem

    NaruHina | 01:16


  1. 23:03

  2. 19:01

  3. 18:35

  4. 18:21

  5. 18:04

  6. 17:27

  7. 17:00

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel