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Server-on-a-Chip: Suns UltraSPARC T2 im Detail

PCI-Express, Speichercontroller und Ethernet on Chip

SerDes und Bandbreiten
SerDes und Bandbreiten
Dass Sun den T2 als "Server-on-a-Chip" bezeichnet, liegt vor allem an seinen umfangreichen I/O-Funktionen. Acht Lanes für PCI-Express, zwei Ports für 10-Gigabit-Ethernet und vier Speicher-Controller für FB-DIMMs stehen zur Verfügung. Möglich wird das durch eine universelle Architektur für die Serializer/Deserializer (SerDes), die alle diese Funktionen steuert. Denkbar ist hier, dass Sun in der Zukunft sein SerDes-Interface auch für Chip-to-Chip-Verbindungen einsetzt, wie das beispielsweise AMD per HyperTransport schon für seine Opterons macht.

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Bisher setzt Sun mit seinem I/O auf dem Prozessor primär auf viel Speicher und das Netz. So entschied man sich auch für FB-DIMMs, obwohl diese deutlich mehr Energie als DDR- oder DDR2-Speicher benötigen: Sie kommen aber mit der Hälfte der Pins aus, was das Mainboard-Layout vereinfacht und das Prozessorgehäuse klein hält. Auch mit dieser Lösung hat ein T2 schon eine Kantenlänge von 45 Millimetern, an der Unterseite sitzen 1.831 BGA-Kontakte, von denen 711 nur für Ein- und Ausgabe dienen.

Die acht Lanes für PCI-Express lassen sich flexibel aufteilen, etwa für Massenspeicher-Anschlüsse. Insgesamt kommt der T2 damit auf 50 GBit/s für PCI-Express, bei den Speicherkanälen sind es gut 920 Gigabit pro Sekunde, auch wenn alle 64 möglichen Module eingesetzt werden.

Besondere Beachtung verdienen die beiden 10-Gigabit-Ports für Ethernet. Sie dienen nicht nur für den Einsatz als Webserver, sondern auch zum einfachen Verbinden von mehreren T2-Rechnern in Blade-Rechnern. Jeder der genutzten Ports benötigt aber noch den analogen Teil, das "PHY", das bei 10-GBit-Ethernet recht stromhungrig sein kann. Bei einer gesamten Bandbreite von 50 GBit/s bis zum PHY aus einer CPU per Ethernet, die zudem die bessere Protokollverarbeitung (off-loading) direkt übernehmen kann, werden wohl viele Server-Hersteller darauf einsteigen.

Die integrierten Ethernet-Anschlüsse des T2 empfehlen den Prozessor auch für Clustering oder Render-Farmen - auch das ein Beleg für Suns Willen, dort verlorene Marktanteile zurückzuerobern.

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PrimaAuch 30. Aug 2007

... daß es zu interessanten, technischen Themen hier nur noch SPAM zu lesen gibt.

primaAuch 30. Aug 2007

Wir alle wissen, daß Vista (und natürlich auch XP, 2003) von mehr als 4 Kernen keine...

yeti 13. Aug 2007

Auch bei einem Fliessband wird parallel gearbeitet. Man kann natürlich auch Fliessbänder...

Ingezock 12. Aug 2007

100 Euro bei Atelco. Ja, ich nutze ihn bereits mit einer gepatchten Vista und knall...

nie (Golem.de) 11. Aug 2007

Allgemein gesehen stimmt das natürlich, gemeint waren auf einen bestimmten Zweck...


smue.org:useless stuff / 10. Aug 2007

Server-on-a-Chip: Suns UltraSPARC T2 im Detail



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