Fujitsu spricht von 2,5-Zoll-Festplatten mit 1,2 TByte
Es sei erstmals gelungen, in größerem Maßstab ideal geordnete Muster aus Aluminiumoxid-Nanolöchern herzustellen, die zur Speicherung von Daten mit einzelnen, isolierten Bits genutzt werden können, so Fujitsu. Zudem konnten die Entwickler grundlegende Schreib- und Lese-Operationen für jedes einzelne Nanoloch mit Hilfe fliegender Köpfe auf einer rotierenden Scheibe nachweisen, womit das Gerüst für den Bau entsprechender Festplatten steht. Die Nanolöcher werden dabei in einem lithographischen Verfahren im Abstand von 100 Nanometern aufgedruckt, da dies zu den heute verfügbaren Schreib- und Leseköpfen passe.
Bei Fujitsu spricht man von einem großen Schritt für die Industrie, denn mit der Technik sollen sich eines Tages 2,5-Zoll-Festplatten mit zwei Scheiben und einer Kapazität von bis zu 1,2 TByte bauen lassen.
Details zu dem neuen Ansatz für Fesplatten haben Fujitsus Forscher im "Applied Physics Letters. Volume 91 Issue 2, July 9th 2007" veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) .