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Klik2: Software-Installation unter Linux mit einem Klick

Neue Version setzt das "Filesystem in Userspace" ein

Klik wurde geschaffen, um Linux-Software ohne herkömmliche Installation ausprobieren zu können. Momentan arbeiten die Entwickler an Klik2 und haben dies nun in einer Testversion veröffentlicht. Statt die Anwendungen per loop ins Dateisystem einzubinden, wird nun das "Filesystem in Userspace" (FUSE) verwendet.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Durch den Einsatz von FUSE entfällt vor allem die Beschränkung, die nur eine gewisse Anzahl von gleichzeitig eingehängten loop-Systemen erlaubt. Stattdessen werden die Pakete, die neben der Anwendung auch nötige Bibliotheken enthalten, nun per FUSE eingebunden und können so unter Linux ohne Installation genutzt werden.

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Der Kernel muss FUSE zwar unterstützen, das Modul lädt Klik2 aber automatisch. Dafür ist es nötig, beim ersten Aufruf das Root-Passwort einzugeben, damit die Berechtigungen so geändert werden, dass als Nutzer mit normalen Rechten FUSE-Dateisysteme eingehängt werden können.

Das neue Kommandozeilenprogramm soll sich ähnlich bedienen lassen wie die Apt- und Yum-Paketmanager. Zusätzlich wird es auch ein grafisches Programm geben, um mit Klik2 zu arbeiten. Die Klik2-Laufzeit steht ab sofort zum Download zur Verfügung, ist jedoch noch nicht für den produktiven Einsatz gedacht.

Der Gnome-Entwickler Alexander Larsson arbeitet außerdem derzeit an einer Glick genannten Klick-Variante, die ohne die Laufzeit funktionieren soll. Ein Paket ist ein normales ELF-Binary, das auch alle Teile enthält, um ein FUSE-System einzubinden, ohne dass hierfür erst Software installiert werden muss. Seinen Code gibt es per Git.



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Anonymer Nutzer 09. Aug 2007

Einen Kernel abzuspecken erfordert viel Wissen und Unmengen Arbeit! Da hilft ein paar...

topf 09. Aug 2007

Und zwischen "Rechtschreib" und "Chaos" gehört ein Bindestrich. Und vor Satzzeichen...

Anonymer Nutzer 08. Aug 2007

Das eigentliche Problem ist, dass es kein Problem gibt.


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