• IT-Karriere:
  • Services:

LG.Philips-Patent: Flexible Displays mit Öl und Wasser

Alternative zu OLEDs erhofft

Da vollfarbige OLED-Displays auch nach Jahren der Entwicklung noch sehr teuer in der Herstellung sind, erforscht das Joint Venture "LG Philips LCD" nun einen anderen Weg, um biegsame Monitore kostengünstig herzustellen. Die Pixel sollen dabei aus einem Öl-Wasser-Gemisch bestehen.

Artikel veröffentlicht am ,

OLEDs gelten bisher als brauchbarste Technologie für die Herstellung von flexiblen Displays, die Fertigung der kompletten Displays ist aber sehr aufwendig. Die Dioden selbst werden in einem Prozess erzeugt, für den Temperaturen nötig sind, bei denen der flexible Kunststoff-Träger des fertigen Displays schmelzen würde. Also müssen die OLEDs in einem zweiten Schritt auf dieses Substrat transportiert werden. Diese Methode ist nicht nur zeitintensiv, sondern auch fehleranfällig. Bei inzwischen sehr billigen starren LC-Displays wird stets direkt auf dem Substrat gearbeitet, aus dem auch das fertige Panel besteht.

Stellenmarkt
  1. Concardis GmbH, Eschborn
  2. Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, Schwieberdingen bei Stuttgart

In einer US-Patentanmeldung schlägt LG Philips Displays, das bereits 2001 für die gemeinsame Fertigung von Displays gegründet wurde, nun eine ganz andere Technik vor. Auf einem biegsamen Trägermaterial sollen die Pixel aus kleinen Linsen bestehen, die mit einer Mischung aus Öl und Wasser gefüllt sind. Bekanntlich schwimmt Öl auf Wasser, bei dieser Anwendung soll es die Durchsichtigkeit verhindern und ein schwarzes Pixel darstellen. Wird eine Spannung angelegt, soll der Ölfilm an die Seite der Linse rücken und das Pixel zeigt ein darunter liegendes Farbfeld. Es handelt sich also um ein reflektives Display, bei dem die Pixel nicht selbst leuchten.

Ob und wann die vorgeschlagene Technologie serienreif werden könnte, ist offen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 7,99€
  2. (-62%) 7,50€
  3. (-80%) 2,99€
  4. (-58%) 24,99€

mc_schniedel 12. Mai 2009

Re: Kontostand in der Brieftasche Das ist lame. Ich baue mir einen Tarn-Kamfanzug daraus...

Blair 21. Aug 2007

der gamboy color hatte ein unbeleuchtetes tft und der gba auch. sehen kann man da drauf...

:D 09. Aug 2007

Ich glaubs auch. Öl wird immer knapper...und so. Synthetisches Öl is doch doof.

äh.. 09. Aug 2007

Deine Antwort auf die Frage: Was hat das mit LCD zu tun? LCD = Das legt nahe, dass Du...

Nils Bor 09. Aug 2007

Ja. Aber an der richtigen Stelle im Thread schaffst Du es leider rnoch nicht. Also üben...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Star Wars Jedi Fallen Order im Test: Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf
Star Wars Jedi Fallen Order im Test
Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf

Sympathische Hauptfigur plus Star-Wars-Story - da sollte wenig schiefgehen! Nicht ganz: Jedi Fallen Order bietet zwar ein stimmungsvolles Abenteuer. Allerdings kämpfen Sternenkrieger auch mit fragwürdigen Designentscheidungen und verwirrend aufgebauten Umgebungen.
Von Peter Steinlechner

  1. Star Wars Jedi Fallen Order Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


      •  /