Freespire 2.0 erschienen
Durch die Zusammenarbeit zwischen Linspire und Canonical bildet Ubuntu 7.04 die Basis für die neue Linspire-Ausgabe. Zwar machten die Entwickler keine weiteren Angaben zur Update-Funktion, bei den Testversionen jedoch hieß es, auf Grund des Umstiegs von Debian auf Ubuntu sei keine Aktualisierung alter Versionen auf Freespire 2.0 möglich.
Die neue Version setzt auf den Linux-Kernel 2.6.20 und nutzt X.org 7.2, das auch die Aiglx-Technik für hardwarebeschleunigte Effekte auf dem Desktop enthält. Während der Software-Umfang größtenteils identisch mit Ubuntu ist, nutzt Freespire statt Gnome die Desktop-Oberfläche KDE 3.5.6. Zudem liefert Freespire proprietäre Software wie das Flash-Plug-In und den Adobe Acrobat Reader mit. Um verschiedene Multimedia-Dateien direkt nutzen zu können, sind auch Codecs enthalten, unter anderem für Windows-Media- und Real-Dateien. Die Distribution enthält zudem proprietäre Treiber – allen voran für die Grafikkarten von ATI und Nvidia, aber auch für diverse WLAN-Chipsätze. Als Resultat der Zusammenarbeit zwischen Linspire und Microsoft findet sich auch der Open-XML-Konverter in der Distribution.
Ein Plug-In für Linspires Click-and-Run-Dienst (CNR) ist ebenfalls schon enthalten. Hiermit sollen sich in Zukunft zusätzliche, teils kommerzielle, Programme von cnr.com(öffnet im neuen Fenster) installieren lassen. Noch steht der Dienst aber nicht zur Verfügung. Linspire hatte Anfang 2007 angekündigt, den Dienst auch für andere Distributionen anzubieten .
Freespire 2.0 steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) über Bittorrent in einer Fassung für x86-Systeme bereit.



