IBM: Strom sparen mit Linux

"Big Green Linux"-Initiative für Rechenzentren

Auf der Linux World Expo in San Francisco hat IBM seine neue "Big Green Linux"-Initiative vorgestellt, um durch Linux-Einsatz den Energieverbrauch in Rechenzentren zu reduzieren. IBM arbeitet gemeinsam mit Novell an diesem Ziel und hat bereits Referenzen vorzuweisen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Im Mai 2007 hatte IBM schon das Projekt "Big Green" vorgestellt, um mit Virtualisierung und Flüssigkühlung Energie einzusparen. Dieses Projekt wird von der neuen "Big Green Linux"-Initiative unterstützt, der Energieverbrauch soll jedoch zusätzlich durch den Einsatz von Linux als Betriebssystem auf Servern gedrückt werden. IBM arbeitet hierfür mit Novell zusammen, die ihren Suse Linux Enterprise Server entsprechend weiter optimieren wollen, sowie mit der Linux Foundation. Die Stiftung arbeitet in ihrem eigenen Projekt "Green Linux" bereits daran, die Energieverwaltung unter Linux zu verbessern.

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IBM startet die Initiative aus einer eigenen Migration heraus: 3.900 Server im Hause IBM will das Unternehmen auf 30 System-z-Mainframes konsolidieren, die mit Linux laufen. Die Großrechner sollen 80 Prozent weniger Energie verbrauchen als die derzeit noch verwendete Server-Farm. In Zukunft will IBM auch weitere Linux-Produkte auf den Markt bringen, die zusammen mit Virtualisierungstechnik auf niedrigen Energieverbrauch optimiert sind.

Neben seiner eigenen Konsolidierung nannte IBM noch weitere als Beispiel, um zu verdeutlichen, dass die Energieeffizienz in Rechenzentren gesteigert werden kann. Volkswagen beispielsweise stellte laut IBM von 76-Unix-Servern auf sechs System-p5-570-Server mit Linux um.

Um neben Linux auf x86-Servern auch den Einsatz von Linux auf Power-Systemen attraktiver zu machen, arbeitet IBM zudem am "System p Application Virtual Environment" (System p AVE), das es bereits in einer Beta-Version gibt. Hiermit sollen sich tausende bestehender Linux-x86-Binarys ohne weitere Anpassung oder Neukompilierung auch unter Linux auf Power-Servern nutzen lassen.

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