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Motorola baut Linux-Einsatz aus

Neue Linux-Plattform soll native Linux-Anwendungen unterstützen. Motorola hat die Linux World Expo in San Francisco zum Anlass genommen, ein wenig in die Zukunft zu blicken: In den nächsten Jahren will der Handy-Hersteller weitere Geräte mit Linux als Betriebssystem auf den Markt bringen und führt zu diesem Zweck auch eine neue Linux-Plattform ein. Diese soll dann auch Linux-Software ausführen können – derzeit können solche Programme nicht nachinstalliert werden.
/ Julius Stiebert
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Bis zu 60 Prozent der Motorola-Handys sollen in den nächsten Jahren Linux-Geräte sein, verkündete der Hersteller. Zu diesem Zweck wird die neue Plattform "Motomagx" eingeführt. Die ersten darauf basierenden Geräte werden das Motorokr Z6 und das Razr2 V8 sein, die in einigen Ländern schon zu haben sind – das Razr ist dabei Motorolas erstes Linux-Telefon, das in den USA verkauft wird.

Motomagx soll vor allem Entwicklern neue Möglichkeiten bieten. Derzeit laufen darauf nur Java-ME-Programme, wie auf der Vorgängerplattform auch. In Zukunft sollen aber auch native Linux-Programme laufen und Motorola plant, Webanwendungen wie Widgets zu unterstützen, so wie es Apple mit dem iPhone vorführt.

Wer für Motomagx entwickeln möchte, kann sich das Motodev Studio für Java ME unter motorola.com/developer(öffnet im neuen Fenster) herunterladen. Web-UI- und Linux-Plug-Ins sollen ausgewählten Entwicklern zum Ende des vierten Quartals 2007 zugänglich gemacht werden.


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