Motorola baut Linux-Einsatz aus
Bis zu 60 Prozent der Motorola-Handys sollen in den nächsten Jahren Linux-Geräte sein, verkündete der Hersteller. Zu diesem Zweck wird die neue Plattform "Motomagx" eingeführt. Die ersten darauf basierenden Geräte werden das Motorokr Z6 und das Razr2 V8 sein, die in einigen Ländern schon zu haben sind – das Razr ist dabei Motorolas erstes Linux-Telefon, das in den USA verkauft wird.
Motomagx soll vor allem Entwicklern neue Möglichkeiten bieten. Derzeit laufen darauf nur Java-ME-Programme, wie auf der Vorgängerplattform auch. In Zukunft sollen aber auch native Linux-Programme laufen und Motorola plant, Webanwendungen wie Widgets zu unterstützen, so wie es Apple mit dem iPhone vorführt.
Wer für Motomagx entwickeln möchte, kann sich das Motodev Studio für Java ME unter motorola.com/developer(öffnet im neuen Fenster) herunterladen. Web-UI- und Linux-Plug-Ins sollen ausgewählten Entwicklern zum Ende des vierten Quartals 2007 zugänglich gemacht werden.
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