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Dritte Generation: Toshibas neue HD-DVD-Player

Neues 500-Dollar-Topmodell beherrscht 1080p/24, HDMI CEC und HDMI 1.3a

In den USA hat Toshiba nun seine dritte HD-DVD-Player-Generation vorgestellt, die alle preislich unter 500,- US-Dollar liegen und damit den meist teureren Blu-ray-Playern das Leben schwer machen sollen. Zwei der drei neuen Geräte unterstützen die Ausgabe von 24 Bildern pro Sekunde (24p), HDMI-CEC und höhere Audio-Bitraten.

Das neue Einsteigermodell ist der HD-A3, der wie sein Vorgänger HD-A2 (in Deutschland: HD-E1) nur die Ausgabe von maximal 1080i beherrscht, also nicht die volle HD-DVD-Qualität von 1080p bietet. Wer mehr will, kann zum HD-A30 und HD-A35 greifen - dann gibt es 1080p, wahlweise mit 60 oder 24 Bildern/s (1080p/24) und HDMI-CEC dazu.

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Die 1080p/24-Unterstützung wird sich bei den Vorgängern per Software-Update - voraussichtlich zur IFA 2007 - nachrüsten lassen, mit Ausnahme des Einsteiger-Geräts HD-A2. HD-A30 und HD-A35 beherrschen diesen Wiedergabemodus von Hause aus. In Verbindung mit ebenfalls 1080p/24-fähigen Fernsehern oder Projektoren kann damit die oft mit Rucklern einhergehende Umrechnung von Filmen entfallen, die für das Kino mit 24 Bildern/s gedreht wurden.

Außerdem bringen HD-A30 und HD-A35 die auch bei anderen HDMI-Geräten immer häufiger anzutreffende Funktion "CE Link" bzw. "HDMI-CEC"; Toshibas dritte HD-DVD-Player-Generation kann also mit anderen Geräten über HDMI Steuersignale austauschen. So ist es laut Toshiba in Verbindung mit einem CEC-fähigen Fernseher möglich, mit nur einem Knopfdruck auf der Fernbedienung den Fernseher und den HD-DVD-Player einzuschalten und die Filmwiedergabe zu starten. Toshiba konnte hoffentlich auch die Startgeschwindigkeit bei den neuen Geräten verbessern, damit die Wiedergabe dann auch zügig losgeht.

Der HD-A35 hebt sich vom HD-A30 durch die Unterstützung von HDMI 1.3a ab - kann also auch in Verbindung mit kompatiblen Ausgabegeräten den größeren Farbraum ("Deep Color") der HD-DVD-Filme unterstützen. Über HDMI 1.3a kann der HD-A35 zudem Audio in höherer Bitrate ("High Bit Rate Audio") mit bis zu 7.1-Kanal-Raumklang übertragen. Dabei wird dann der interne Audio-Prozessor des HD-DVD-Players umgangen und die Audiodaten an einen 7.1-Kanal-fähigen AV-Receiver geschickt.

Die drei neuen HD-DVD-Player verfügen über ein verändertes Gehäusedesign, das nun deutlich flacher ist. Im Vergleich zu den monströsen Geräten der ersten Generation sind sie mit 59,5 mm nur noch halb so hoch. Während immer noch Blu-ray-Player ohne Ethernet-Schnittstelle vorgestellt werden, verfügen bisher alle HD-DVD-Player von Toshiba über die Netzwerkanbindung, um darüber Firmware-Updates und Online- bzw. Webextras zu Filmen beziehen zu können.

Laut Toshiba wird das kleinste Modell, der HD-A3, im Oktober 2007 für 299,99 US-Dollar in den USA erscheinen. Im selben Monat kommt der deutlich leistungsfähigere HD-A35 für 499,99 US-Dollar auf den Markt. Der vom Preis-Leistungs-Verhältnis zwischen HD-A3 und HD-A30 anzusiedelnde HD-A30 kommt bereits im September 2007 für 399,99 US-Dollar. Damit setzt Toshiba für sein gesamtes neues HD-DVD-Player-Angebot in den USA auf Kampfpreise und versucht, damit den Kunden zu überzeugen.

Für Europa hat Toshiba noch nichts angekündigt; wenn die Geräte schon in diesem Jahr auch in unseren Breitengraden in den Handel kommen, dann vermutlich wieder wie bisher mit anderer Modellbezeichnung.


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Itchy 08. Aug 2007

ich hab auch das HD-DVD... war ne Fehlinvestition! Xbox360 ist als HD-Player einfach a...

Nein 07. Aug 2007

Kann ich leider nicht aber geh mal auf http://www.areadvd.de/index2.html. Dort findest du...



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