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Spieletest: Dead Reefs - Grusel-Adventure & Horror-Steuerung

Atmosphärisches PC-Abenteuer von The Adventure Company

Wer klassische Point-&-Click-Adventure mag, muss sich derzeit nicht unbedingt über mangelnden Nachschub, dafür aber über fehlende Qualität beklagen - viele Neuerscheinungen des Genres litten zuletzt an eher halbgaren Umsetzungen. Dead Reefs von The Adventure Company reiht sich da leider nahtlos ein.

Dead Reefs (PC)
Dead Reefs (PC)
Eine düstere, einsame Insel namens Dead Reefs, ein uralter Fluch, böse Piraten und zahlreiche Geister - stimmige Rahmenbedingungen für eine ebenso spannende wie gruselige Geschichte liefert Dead Reefs im Überfluss. In der Rolle des Ermittlers Amadeo Finvinero obliegt es dem Spieler, in diesem Szenario eine Reihe von Mordfällen aufzuklären und dabei allerlei mystische Fallstricke zu überwinden. Zahlreiche Gespräche entfalten die Geschichte Schritt für Schritt, die düstere Grafik untermalt das Geschehen ebenso stimmungsvoll wie die mit zahlreichen klassischen Musikstücken unterlegte Soundkulisse.

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Dead Reefs
Dead Reefs
In Sachen Gameplay haben die Entwickler hingegen wenig Kreativität bewiesen - es geht in recht konventioneller Art und Weise darum, Szenerien auf kleinste Gegenstände hin zu untersuchen und von Zeit zu Zeit eine kleine Kopfnuss zu lösen, die im Schwierigkeitsgrad stark variieren und sich leider nicht immer ganz logisch in den Spielablauf einfügen. Ärgerlich sind zudem einige unnötige Designschnitzer, wenn sich beispielsweise offensichtlich notwendige Aktionen erst nach bestimmten Gesprächen durchführen lassen.

Das größte Manko von Dead Reefs ist allerdings die misslungene Steuerung: Dead Reefs wird komplett mit der Tastatur bedient. Das ist für ein Point-&-Click-Adventure nicht nur untypisch, sondern auch äußerst unpraktisch: Beständig bleibt man hängen, führt ungewollte Aktionen durch und verstellt sich durch die fixe Kameraperspektive selbst die Sicht; eine frustrierende und alles andere als kurze Einarbeitungszeit ist da unabdingbar.

Dead Reefs ist bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 35,- Euro. Das Spiel hat eine USK-Freigabe ab sechs Jahren erhalten.

Fazit:
Die Story ist spannend, die Atmosphäre stimmig - und trotzdem will dieser Mystery-Krimi einfach keinen Spaß machen. Die misslungene Steuerung zehrt an den Nerven, das Rätseldesign wirkt uninspiriert; zugreifen muss also nur, wer in seiner Adventure-Sammlung auf Vollständigkeit besteht.


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Chichi 18. Dez 2007

Monkey Island 4.. auch nur mit Tastatur. :)

Nath 07. Aug 2007

Ab sechs oder doch ab zwölf, wie auf der Packung zu sehen?



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