Deutsche verschickten 2006 rund 22,4 Milliarden SMS
Bezogen auf die Zahl der Einwohner in Deutschland lag die Durchschnittszahl bei 280 Textnachrichten im Jahr 2006, 1999 waren es noch 44. Pro Handy-Nutzer – dies sind derzeit rund 80 Prozent der Bevölkerung – liegt diese Zahl bei rund 350. Die Zahlen veröffentlichte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) mit Verweis auf eine Erhebung der Bundesnetzagentur.
Im Jahr 2007 soll die Zahl der versandten SMS bei rund 23 Milliarden liegen, so die Prognose des Bitkom. Günstige Preise und die Einführung der Prepaid-Karten Ende der 90er macht der Verband als Ursache für den SMS-Boom aus.
Die erste SMS weltweit wurde im Dezember 1992 in England verschickt. Ab etwa 1994 unterstützten alle Mobiltelefone den Versand und den Empfang der Kurznachrichten. Anfangs wurde in den auf 160 Zeichen begrenzten Kurznachrichten kein großer Markt gesehen, einige Anbieter boten die SMS einst sogar kostenlos an.
Inzwischen können mit den meisten neuen Endgeräten auch E-Mails gesendet und empfangen werden und auch Instant Messaging erobert das Handy, zum Missfallen der Netzbetreiber, die eine Nutzung von Instant Messaging auf dem Handy untersagen.



