Red Hats Global Desktop kommt später
Den Global Desktop sieht Red Hat als Betriebssystem für Regierungen und kleine Firmen in Entwicklungsländern. Die Windows Starter Edition würde für dieses Einsatzgebiet zu wenige Funktionen mitbringen, während ein normales Windows zu hohe Hardware-Anforderungen habe, so Red Hat. Hier soll Linux als preiswerte Alternative ins Spiel kommen, so dass die Zielgruppe aktuelle, freie Software nutzen kann.
Sollte die Software an sich ab Juni 2007 verfügbar sein, wird der Global Desktop nun nicht vor September 2007 zu haben sein, schreibt Reuters(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Produktmanager Gerry Riveros. Ein Grund für die Verzögerung soll sein, dass Red Hat noch weitere Multimediafunktionen integrieren möchte.
Red Hat arbeitet zusammen mit Intel am Global Desktop, um so Distribution und Design des Produktes besser nach den Wünschen der angepeilten Kunden ausrichten zu können. Jährlich soll es eine neue Version geben, die dann zwei Jahre unterstützt und vorinstalliert auf Intel-Rechnern vertrieben wird.
Etwa 95 Prozent des Systems stammen laut Red Hat von dem Linux, das auf dem One Laptop Per Child ( OLPC ) läuft. Statt der Sugar-Oberfläche wird allerdings Gnome genutzt und insgesamt sollen etwa 600 bis 700 Anwendungen mitgeliefert werden.
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