Kfz-Zulassung per Internet

Bis 2010 soll ein Behördengang überflüssig werden

In spätestens drei Jahren sollen Autofahrer ihr Vehikel via Internet an-, ab- oder ummelden können. Die Finanzbehörde Hamburg arbeitet an einem Konzept, Kfz-Zulassung per Internet zu realisieren. Über ein zentrales Verkehrsportal sollen die Autohalter am PC oder vom Handy aus die nötigen Formulare ausfüllen und neue Nummernschilder bestellen können.

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Wie sich das neue Verkehrsportal konkret gestaltet, soll Anfang 2008 bekannt gegeben werden. Dies berichtet die Berliner Zeitung. Noch sind viele Frage offen: Etwa wie die nötigen Stempel und Aufkleber auf Nummernschild und Auto kommen sollen oder wie Betrug verhindert werden kann. Derzeit suchen hierauf rund 120 Mitarbeiter von TÜV, Dekra und IHK Antworten.

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Das Hamburger Projekt ist Teil des Aktionsplans "Deutschland online" für eine effizientere Verwaltung. Die Vorteile der Online-Meldung liegen auf der Hand: Der neue Verwaltungsweg soll Schluss machen mit langen Anfahrtswegen und Wartezeiten. Die Hamburger haben zudem ausgerechnet, dass durch das Internetangebot etwa eine Milliarde Kilometer Anfahrt zu den Zulassungsstellen entfallen würde. Zählt man die Wartezeiten in den Gängen der Behörden dazu, könnten gut 1.000 Jahre Zeit gespart werden. Schließlich würden jedes Jahr bei 46 Millionen zugelassenen Autos in Deutschland jährlich 24 Millionen Behördengänge gezählt.

Eine Vorstufe der digitalen Kfz-Zulassung wird bereits im Zollernalbkreis realisiert: Seit 1. Juni 2007 ist es dort möglich, von zuhause aus die Kfz-Papiere vorzubereiten. Der Autohalter erfasst die notwendigen Daten online und vereinbart einen Termin mit der Zulassungsstelle. Er muss zwar immer noch auf die Behörde, doch zumindest die Wartezeit entfällt: Die Zulassungsstelle hat einen gesonderten Schalter "Internet" eingerichtet, dort wird der Fahrzeugbesitzer mit Termin ohne Wartezeit bedient.

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