Virtualisierungs-Rootkit veröffentlicht
Ein ähnliches Konzept stellten Forscher bereits Anfang 2006 vor, Rutkowska zeigte Bluepill dann anlässlich der Black-Hat-Konferenz und veröffentlichte nun eine überarbeitete Version.
Das Rootkit soll eine Windows-Installation unbemerkt in eine virtuelle Maschine verschieben, in der der Anwender dann weiterarbeitet. Die neue Version nutzt AMD-V/SVM um Windows zu virtualisieren, kann aber noch nicht Intels VT-x verwenden. Auch verschachtelte Hypervisor unterstützt das System, um sich so weiter zu verstecken.
Windows wird im laufenden Betrieb verschoben, ein Neustart ist so nicht nötig. Durch die Manipulation der Timestamp-Abfrage soll sich Blue Pill außerdem weiter verstecken. Als mögliches Indiz für das vorhandene Rootkit kann allerdings gelten, das Virtual PC 2007 innerhalb von Blue Pill abstürzt - auch die Timestampt-Manipluation soll noch recht einfach sein.
Blue Pill steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit, muss jedoch selbst kompiliert werden.