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Virtualisierungs-Rootkit veröffentlicht

Bluepill verschiebt Windows in virtuelle Maschine. Joanna Rutkowska hat ihr schon vor einem Jahr auf der Black-Hat-Konferenz vorgestelltes Virtualisierungs-Rootkit "Bluepill" veröffentlicht. Dieses verschiebt eine Windows-Installation in eine virtuelle Maschine, in der der Anwender dann arbeitet - ohne dies zu merken.
/ Julius Stiebert
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Ein ähnliches Konzept stellten Forscher bereits Anfang 2006 vor, Rutkowska zeigte Bluepill dann anlässlich der Black-Hat-Konferenz und veröffentlichte nun eine überarbeitete Version.

Das Rootkit soll eine Windows-Installation unbemerkt in eine virtuelle Maschine verschieben, in der der Anwender dann weiterarbeitet. Die neue Version nutzt AMD-V/SVM um Windows zu virtualisieren, kann aber noch nicht Intels VT-x verwenden. Auch verschachtelte Hypervisor unterstützt das System, um sich so weiter zu verstecken.

Windows wird im laufenden Betrieb verschoben, ein Neustart ist so nicht nötig. Durch die Manipulation der Timestamp-Abfrage soll sich Blue Pill außerdem weiter verstecken. Als mögliches Indiz für das vorhandene Rootkit kann allerdings gelten, das Virtual PC 2007 innerhalb von Blue Pill abstürzt - auch die Timestampt-Manipluation soll noch recht einfach sein.

Blue Pill steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit, muss jedoch selbst kompiliert werden.


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