Hitachi stellt erste HDV-Camcorder mit Blu-ray vor
Wer die Auflösung auf 1.440 x 1.080 Pixel herabsetzt, bringt ungefähr zwei Stunden pro Scheibe unter. Auch in Standard-Auflösung können Aufnahmen gemacht werden, dann allerdings mit MPEG2 codiert. Der Hybrid-Camcorder kann auch Videos von der Festplatte mit dem optischen Laufwerk brennen, so dass kein Rechner dazwischen gehängt werden muss, um das Videomaterial aus der Kamera zu bringen.
Außerdem hat Hitachi mit dem DZ-BD70 eine einfachere Variante auf den Markt gebracht, bei der das Festplatten-Laufwerk des oben genannten Modells fehlt. Die Kameras brennen nicht nur BD-R sondern auch die wiederbeschreibbare Variante BD-RE und können auch mit DVD-RAM, DVD-RW und DVD-R umgehen, allerdings nur in der Standardauflösung. Die zweischichtige Variante (Double Layer) muss allerdings draußen bleiben.
Die 10fach-Zooms der Apparate decken einen Brennweitenbereich von 47 bis 470 mm bei Anfangsblendenöffnungen von F1,8 bzw. 3 ab. Die Verwacklungs-Kompensation ist allerdings nicht mechanisch sondern elektronisch gelöst. Vorsatzlinsen für den Weitwinkel- und Telebereich werden ebenfalls angeboten.
An beiden Kameras sitzt ein aufklappbares Display mit 2,7 Zoll Diagonale im Breitbild-Format, mit einer Auflösung von 210.000 Pixeln. Der elektronische Sucher bildet 200.000 Pixel ab.
Beide Modelle sind mit einem HDMI-Anschluss und Component-Ausgängen sowie USB 2.0 ausgestattet. Der Hitachi DZ-BD7H wiegt 705 Gramm und das Modell ohne Festplatte (DZ-BD70) 650 Gramm. Das Hybridmodell misst 80 x 165 x 87 mm, während die einfache Version mit 77 x 165 x 87 mm nur unwesentlich kleiner ist.
Offizielle Preisangaben stehen noch aus, die Markteinführung in Japan soll Ende August 2007 stattfinden. Im Oktober 2007 soll dann das internationale Debüt folgen.

